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Lügen Frauen über die Anzahl der Sexpartner?

Geschrieben von Induna • Dienstag, 18. Januar 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
mit der anzahl der liebhaber und den jahren schwindet auch die erinnerung


"Wie viel Sexpartner hattest du eigentlich schon vor mir?"

Es ist die dümmste Frage der Welt – vor allem, wenn ein Mann diese Frage an seine neue Freundin stellt. Fragen wir uns dennoch zuerst einmal, wie die Daten und Fakten sind?

Nach einer etwas angejahrten Studie, dem „Sexreport 2008“, der federführend von der „Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung“ (DGSS) durchgeführt wurde, hatten Frauen durchschnittlich 6,7 Sexpartner. Die Studie hat immerhin einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgehalt („Wahrheitsgehalt“ wage ich bei dieser Art Studien gar nicht zu sagen), weil in ihr fast 40 (38,9) Prozent der Frauen angaben, ihren Partner schon mindestens einmal betrogen zu haben. Diese Zahl ist ein Indiz dafür, dass die Zahlen nicht bewusst „heruntergelogen“ wurden, wie dies in zahllosen Volksbefragungen zuvor geschehen war.

Doch sind die Zahlen wirklich wahr? Namhafte Experten bezweifeln dies, weil Frauen normalerweise nicht mitzählen, wie viele Partner sie hatten, und vor allem ihre ONS und Partyerlebnisse schnell als „sexuelle Kontakte“, aber nicht als „Sexualpartner“ einreihen. Zudem vergisst man mit den Jahren viel – vor allem die Partyexzesse, an die oft nur noch schwache Erinnerungen vorhanden sind. Hat eine Frau viele Kontakte, zählt sie ohnehin nicht, und hat sie wenige, so skaliert sie diese oftmals, sodass am Ende nur die „wirklich intensiven Sexkontakte“ genannt werden. Männer handeln übrigens ganz ähnlich.

Fachleute schätzen, dass die Anzahl sexueller Kontakte bei Frauen seit den 1970er Jahren stetig zugenommen hat – und sie glauben auch, dass Frauen im letzten Jahrzehnt durchschnittlich mehr sexuelle Kontakte hatten als zuvor. Diese Argumente sagte uns ein Fachmann für die Partnersuche:

1. Online Dating fördert Kontakte, und damit unweigerlich auch sexuelle Kontakte. Während jedes fünfte bis siebte Date zu einer Beziehung führen würde, könne man dann ausgehen, dass jedes zweite bis dritte Date zu einer sexuellen Begegnung führe.
2. Bei den hohen Datingfrequenzen mancher Frauen (bis zu 25 Dates im Jahr und mehr) würden auch hohe Sexfrequenzen herauskommen: da sie das Dutzend pro Lebensjahr bald voll.
3. Es sei unverkennbar, dass Frauen lustvoller würden und sich auch für „gelegentliche Begegnungen“ interessieren würde. Einige Frauen würden diese Begegnungen im Urlaub, in Hotelbars und ähnlichen Balzplätzen für Kurzzeitbeziehungen finden.
4. Casual Dating würde immer beliebter, dadurch würden die Sexfrequenzen automatisch steigen, und zwar höher, als bei gewöhnlichen Blind Dates.
5. Sex als „kleines Dankeschön“ für handwerkliche Leistungen, sonstige Dienste oder einfache für einen „netten Abend“ würden niemals als „Sexpartner haben“ gezählt, daher sei die Zahl inzwischen viel höher.

Trotz alledem – die Frage ist infam, sobald sie von einem Mann an seine Liebespartnerin gestellt wird. Männer erwarten normalerweise eine „gewisse Erfahrung“, und die bekommt keine Frau, ohne zwei bis drei Liebespartner vor dem gegenwärtigen Lover gehabt zu haben – und sie wollen andererseits keine „Schlampen“, die 52 Liebhaber im Jahr haben – oder noch mehr. Sie müssen also davon ausgehen, dass eine in der Liebe sehr bewanderte Frau ihre Fertigkeiten in Liebesfragen nicht an der Volkshochschule gelernt hat, sondern im wirklichen Leben.

Das Lustigste, was ich zum Thema hörte: Die wahren Informationen werden auf der Damentoilette ausgeplaudert, aber nicht an Volksbefrager weitergeben – und dort offenbaren manche Frauen dann zwar nicht die Anzahl ihrer Lover, dafür aber öfter mal, wie „der Neue war“.

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2 Kommentare

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  1. Zu diesem Thema hatte ich damals mal eine Umfrage gemacht.
  2. Wie ich sehe, hat sich hier einiges getan. Sehr schön.
    Zum Thema kann ich, um ehrlich zu sein, eigentlich nicht so viel sagen oder behaupten.

    Realistisch gesehen, hängen wohl viele Frauen in dem Stigma fest, dass sie als leicht zu haben gelten, wenn sie schon viele (oder mehr als der Durchschnitt?) Männerkontakte hatten.

    Demgegenüber steht das moral-soziale Bewusstsein, dass im Umkehrschluss bei Männern eine solche Erfahrung eher nicht als negativ gewertet wird.
    Vielleicht führt das ja dann auch zu den zweifelhaften Angaben und/oder des Unwillens sich exakt zu äußern.

    Grüße

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

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Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.