Homepage
» casual dating - short story
  casual dating - short story casual dating
Februar '12



AdultShop.de - Der freche Erotikshop
abonnieren sie das mehrhaut magazin per RSS - kostenlos
Seite 1 von 3, insgesamt 11 EintrÀge
1 2 3

Die sĂŒĂŸe Lust am Popovoll und die schmerzende Hand

Schon immer beliebt - der Popovoll


Ich hĂ€tte nie gedacht, dass ich einmal einen Popovoll lieben wĂŒrde. Überhaupt dieses Wort, ein Kinderkram. Und dann ich, schon leicht ĂŒber 40? Ich weiß ja nicht, wo ihr arbeitet, aber mein Beruf erfordert ein bisschen Distanz zu Schmuddelkram. Da kann man nicht einfach abends die KostĂŒmjacke ausziehen und sagen: „Hey, jetzt bin ich mal ganz locker und geh‘ zum Swingertreff oder zum SM-Stammtisch.“ Die Leute, die dahin gehen, glauben ja, dass niemand weiß, was sie machen. Aber meine Friseuse hat neulich so Andeutungen gemacht, dass sie genau weiß, wer hingeht und welche Macken jeder hat. Na ja, eine Großstadt ist dieses Schwarzwaldkaff nicht gerade, da spricht sich irgendwie alles rum. Wir sind immer irgendwo in der Mitte. Es gibt ein bisschen von allem, aber nichts, was wirklich an die Öffentlichkeit kommt.

Jetzt muss ich wohl alles erzĂ€hlen, nicht? Da rief mich neulich die Mary an, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne. Die war immer schon ein bisschen frech und hat schon als Teenie manche Sachen gemacht, fĂŒr die ich mich schĂ€men wĂŒrde. Na, aber sie hat gemeint, ich wĂ€re doch streng und selbstbewusst, und so was wie mich wĂŒrde sie gerade mal gebrauchen, um einen Job zu bekommen.

Na, erst hab‘ ich mit nicht viel dabei gedacht und sie mal abends zu einem GlĂ€schen eingeladen. Ich wohn‘ ziemlich weit draußen hier am Waldrand, und hab‘ deswegen wenig Besuch – kam mir gerade recht.

Als sie kam, war ich erst empört, doch dann musste ich kichern, und schließlich, nach ein paar Likörchen, habe ich ihr dann wirklich „geholfen“.

Ach so, wegen des Jobs: Wir haben da so eine kleine Filmfirma hier, die wohl so Filmchen fĂŒr „Erwachsene“ macht, nicht fĂŒr den großen Markt, sondern fĂŒr „spezielle Interessen“. Gehört habe ich schon davon, aber wen interessiert so etwas normalerweise schon? Na ja, die wollte jedenfalls die Mary casten, und da haben sie gesagt, ob sie denn schon mal 
 seht ihr, und da kommt er ins Spiel, der Popovoll. Nun könnt ihr euch ja denken, welche Rolle die Mary mir zugewiesen hat. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, ihren sĂŒĂŸen kleinen Po zu verklatschen. Ehrlich, ich bin mir vorgekommen als wĂ€re ich noch mal 18 oder so. Da hĂ€tte es passieren können, mal so im Schlafsaal oder so. Ihr habt euch doch sicher auch mal gegenseitig durchgekitzelt und aus Spaß mal einen Klaps gegeben, oder? So gegen Mitternacht war sie dann zufrieden mit meiner Behandlung von ihrem sĂŒĂŸen roten Po, und ich kriegte so ein blödes Brennen in der Hand, das gar nicht mehr aufhören wollte.

Mary hat mich am Ende so komisch angeguckt und gesagt: „Na, und du, hast du auch Lust darauf?“ Da wollte ich mich schon empören, aber die Mary hat mir einfach ein Paar mit der Hand auf den Po gegeben, durch meine schicken Jeans, und habe ich was gemacht, fĂŒr das ich mich echt schĂ€me: Ich hab die Jeans runtergelassen und ihr gesagt, ich wĂŒrde es nun doch selbst spĂŒren wollen, wie sich so ein Popovoll anfĂŒhlt. Wahrscheinlich könnt ihr euch ja vorstellen, wie zwei „MĂ€dchen“ miteinander herumspielen können, wenn sie so alt sind wie wir und viel zu viel getrunken haben. Habt ihr schon mal erlebt, wie ihr euch schĂ€mt und doch irgendwie sauwohl fĂŒhlt? Na, vor allem, weil (ich gestehe es euch, ja) ich auch ziemlich viel Lust dabei bekommen habe. Das ging mir dann aber doch zu weit, und so hab ich dann ein Taxi gerufen und die Mary reinverfrachtet. Die war viel zu angeschickert als dass ich sie nach Haus fahren lassen konnte. Ich hoff' nur, dass sie dem Taxifahrer nichts verraten hat.

Am nĂ€chsten Tag bin ich mit Schmerzen im Handgelenk aufgewacht, und Schulter und HandflĂ€chen taten mir auch weh. Meinen Po hab ich erstmal gar nicht gespĂŒrt, nur als ich mich zum FrĂŒhstĂŒck hinsetzen wollte, hat er sich gemeldet. Na, ich muss gestern wohl doch einen ziemlich „tĂŒchtigen Popovoll“ bekommen habe. Jedenfalls hat die Mary dank meiner „Hilfe“ ihren Job beim Casting bekommen, aber ob die nun glĂŒcklich dabei wird? Vielleicht sollte ich ja besser nicht ĂŒber die Mary nachdenken, sondern ĂŒber mich. Jedenfalls denke ich seit gestern mehr ĂŒber rosarote Popos nach als ĂŒber die Debitoren.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein reines Produkt der Fantasie. Es gibt keine BezĂŒge zu tatsĂ€chlich existierenden Personen oder Orten.

Dieser Artikel enthÀlt bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Ubomi Ulobi

22.02.2012 um 11:24:57

65 Klicks


Die echten Ruten und die freche Weihnachtsmarktbekanntschaft

„Gibt es eigentlich noch echte Ruten?“ Kathrin sah mich mit ihren großen Unschuldsaugen fragend an. „Echte Ruten?“, erwiderte ich, „du meinst nicht etwa Angelruten?“ Ich muss gestehen, dass ich Kathrin erst kĂŒrzlich auf dem Weihnachtsmarkt kennenlernt hatte, gleich am ersten Tag. Ein paar lockere SprĂŒche, ein paar GlĂ€ser GlĂŒhwein, dann folgte eine wilde und ĂŒberaus klebrige Nacht. Seither war sie geblieben, und ich habe nicht gefragt, warum. Immerhin lohnte es sich fĂŒr mich: Sie dekorierte die Wohnung adventlich ein, kaufte guten französischen Champagner und feierte mit mir Abend fĂŒr Abend das sinnliche Fest der Lust auf eine Weise, die ich noch nie erlebt hatte. „Kleien Wildkatze“ dachte ich, „hat Freude daran, die Krallen zu gebrauchen“.

Auf meine Antwort zur „Rutenfrage“ hin lĂ€chelte Kathrin verhalten, kĂŒsste mich sanft auf die Wange und sagte leise: „Nein, richtige Ruten, mit denen man die Bediensteten schlĂ€gt“. Nun grinste ich: „Du meinst diese Ruten, die wir noch aus unserer Kindheit kennen? Nikolausruten mit Zuckerzeug dran?“ Kathrin bekam einen merkwĂŒrdig sanften Gesichtsausdruck, wie eine Ärztin in der Psychiatrie, wenn sie dir erklĂ€ren will, dass du besser noch ein paar Tage in der Klinik bleiben solltest. Doch dann hauchte Sie: „Nein, mein SĂŒĂŸer – richtige Haselnussruten oder vielleicht Birkenruten, mit denen man auf einen Hintern einen Sternenhimmel zaubern kann“. Ich hĂ€tte gleich richtig schalten sollen und zurĂŒckfragen: „An wen dachtest du dabei?“, aber ich sagte: „Ich erkundige mich einmal!“ – das wĂŒrde immerhin ein nettes Nikolausgeschenk geben, und damit sie es nicht missversteht wĂŒrde einfach noch ein Goldkettchen dazu tun, damit sie eine echte Freude hatte.

Ich wusste, dass es keine wirklichen Ruten zu kaufen gab, kannte aber eine alte Dame am Fluss, die noch die Kunst des Rutenschneidens beherrschte. Ich kaufte fĂŒr Kathrin ein Goldkettchen und beim Konditor einen echten Marzipan-Weihnachtsstollen fĂŒr die Dame am Fluss, und in der Tat erbot sie sich, mir die passenden Birkenruten und zu binden. „FĂŒr deinen Zweck“, lĂ€chelte sie, „ist es besser, sie nicht zu umfangreich zu wĂ€hlen, eher etwas lĂ€nger.“ Ich muss sie wirklich verblĂŒfft angesehen haben, denn sie sagte nun sanft: „Kennst du die Dame schon lange, und habt ihr schon 
 Ă€hnliche Spiele betrieben?“ Mir stand der Mund offen. „Woher wissen Sie (ich siezte sie immer, wĂ€hrend sie mich duzte), dass es sich um eine Dame handelt, fĂŒr die sich sie besorgen soll?“ Sie hob den Kopf, lĂ€chelte sanft und sagte sehr leise, aber eindringlich: „Weil nur Frauen die KĂŒsse der Rute wirklich zu schĂ€tzen wissen.“ Sie nahm mich bei der Hand, fĂŒhrte mich ins Nebenzimmer und drĂŒckte mir ein altes Tagebuch in die Hand. „nimm es mit und lies, was dort unter dem 6. Dezember 1911 steht – du kannst doch die alte Schrift noch lesen? Du kannst mir das Buch zurĂŒckgeben, wenn du die Rute holen kommst. Vermutlich brauchst du sie zum Nikolaustag?“ Nun, ich lief leicht rot an, was die alte Dame amĂŒsierte, und verabschiedete mich schnell.

das tagebuch der alten dame
Das Tagbuch enthielt die Schilderung einer Dienstmagd, die in gutem Hause in Stellung gegangen war und am Nikolaustag dafĂŒr bestraft wurde, dass sei eine wertvolle Vase fallen ließ. Sie drĂŒckte in einfachen Worten ihre Scham aus, ihren Unterleib entblĂ¶ĂŸen zu mĂŒssen, was schlimmer gewesen sei als die Rutenhiebe, die sie daraufhin erhielt. Ich wollte das Tagebuch schon teils amĂŒsiert, teils angeekelt zur Seite legen, als sie beschrieb, welch merkwĂŒrdige LustgefĂŒhle ihren Körper nach und nach durchströmten, und wie sie schließlich „in jeder Hinsicht ermattet“ aufstehen, die Rute kĂŒssen und der Herrin Dank sagen dufte.

Ich schwieg gegenĂŒber Kathrin ĂŒber das Gelesene, wie ich auch nichts von der Bestellung der Rute erwĂ€hnte. Die Nacht vor dem Nikolaustag war seltsam angespannt, und Kathrin bestand darauf, dass ich ihren schönen Po ausgiebig ansehen und kĂŒssen sollte, bevor sie sich mir wieder voller Wonnen hingab. „Morgen komme ich erst gegen Abend“, flĂŒsterte sie leise, „und du musst mein Nikolaus sein“.

Die Dame am Fluss erwartete mich schon, als ich gegen Morgen bei ihr eintraf, ĂŒbergab mir stolz ihr Werk und sagte geheimnisvoll: „Es wĂ€re gut, wenn du die FĂŒhrung der Rute lernen wĂŒrdest.“ Dann fĂŒhrte sie mich wieder in die abgedunkelte Bibliothek, in der sich jetzt ein gepolsterter Bock befand, auf dem ein Kissen lag. „Du musst jetzt auf das Kissen schlagen, ohne die HĂŒlle zu verletzen“, sagte sie, „dann machst du es richtig.“ Ich probierte es, aber die Dame war nicht zufrieden. „Hol weiter aus, aber verwende nicht so viel Kraft, und ĂŒberlasse der Biegsamkeit der Zweige die eigentliche Arbeit “, sagte sie, „das ergibt die Wirkung eines prasselnden Wasserfalls auf ihrem Po“. Nach ein paar weiteren Versuchen war sie zufrieden. „Du bist ein guter Junge“, lĂ€chelte sie, "deine Besucherin wird ausgesprochen begeistert sein von dir“.

Kathrin kam an diesem Abend in einer weißen Bluse mit rotem Schottenrock, schenkte mir ein paar goldene Manschettenknöpfe und sagte erwartungsvoll: „Du hast ein Geschenk fĂŒr mich bekommen?“ Ich ĂŒbergab ihr das kleine Goldkettchen mit der großen Birkenrute, die einem Kerkermeister jede Ehre gemacht hĂ€tte, und ihre Augen erstrahlten. „Ich war ĂŒberhaupt nicht artig in diesem Jahr“, sagte sie kaum hörbar. „Meinst du nicht, dass ich eine Strafe verdiene?“ Ich dachte an das Buch, an das Kissen und sah die rot glĂŒhenden Wangen. Ich beschloss, das Spiel mitzuspielen: „Ich sehe, du bist ein böses MĂ€dchen – wo war doch noch dein SĂŒndenregister?“ Sie zog einen handgeschriebenen Zettel aus der Handtasche: „Lies jeden Satz einzeln vor, bitte, und dann gib mir so viel SchlĂ€ge dafĂŒr, wie du fĂŒr richtig hĂ€ltst.“

Sie erwies sich als unersĂ€ttlich, provozierte immer wieder mit ihrer bösen Zunge und ihrem schönen Körper, und zog mich erst gegen Mitternacht ins Bett, wo wir das Werk der Sinnlichkeit ekstatisch besiegelten. Gegen drei Uhr hörte ich eine TĂŒr klappen – sie war wohl ins Badezimmer gegangen. Ich drehte mich um und schlief weiter.

Ich freute mich auf den Morgen danach auf unser SektfrĂŒhstĂŒck. Doch Kathrin war verschwunden, und sie hatte auch die Rute und das Goldkettchen bei mir gelassen. Ich wunderte mich nicht sonderlich. Sie hatte bekommen, was sie wollte, und jetzt wĂŒrde sie vermutlich wieder zu ihrem Mann zurĂŒckschleichen – den Po mit den kleinen, funkelnden roten Sternen darauf wĂŒrde sie ihm wohl erklĂ€ren mĂŒssen, aber das war nun wirklich nicht mein Problem.

Ein paar Tage spĂ€ter klingelte das Handy, das sich ausschließlich fĂŒr meine Liebschaften benutzte und ich meldete mich mit der Telefonnummer - das habe ich immer so gehalten. „Wie hoißet Sie“, fragte eine mĂ€nnliche Stimme auf SchwĂ€bisch. „Rohrservice Deppermeister“, log ich, „ist ihr Abfluss verstopft?“ Eine Pause entstand. „Entschuldiget Sie bitte, es ist nur so, dass meine Braut Ihre Nummer hatte 
 “, sagte er. „Oh, sagte ich, das macht nichts 
 so etwas kommt schon mal vor. Einen schönen Tag noch.“

Am nĂ€chsten Tag ging ich durch die Kirchgasse, die noch herbstlich mit feuchtem Laub bedeckt war, und hörte ein Hupkonzert – eine dieser schrecklichen pompösen Hochzeiten mit Oldtimer und dergleichen. Mein Blick fiel auf die Braut, und ich blieb wie angewurzelt stehen. „Gell, sie sind ein schönes Brautpaar“, sagte ein Passant, der ebenfalls stehen geblieben war. „Ja, und sie werden sicher sehr glĂŒcklich“, erwiderte ich, wĂ€hrend ich in mich hineinlĂ€chelte und mir ein Lied in den Sinn kam: „Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann.“

Dieser Artikel enthÀlt bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Ubomi Ulobi

05.12.2011 um 10:20:48

Tags fĂŒr diesen Artikel: , , , ,
614 Klicks


Das alte Bett

Wenn Frauen bei uns einfliegen und meinen, sie könnten in dieser Wohnung vielleicht etwas lĂ€nger bleiben als fĂŒr eine Nacht, dann kommt es uns MĂ€nner ja manchmal tatsĂ€chlich entgegen, nicht wahr? Es erspart uns fĂŒr eine Weile die Suche – und tatsĂ€chlich sind ja manche Zufallsbekanntschaften auch sehr lieb, sodass wir sie gerne noch ein paar Tage mehr beherbergen als ursprĂŒnglich geplant.

Und es wĂ€re auch alles gut, wenn da nicht das alte Bett wĂ€re, 1970 von einem Scheiner aus Kirschholz hergestellt. Nach drei Tagen sagt sie am Morgen einer wunderschönen Nacht mit sehr erregendem Sex: „Du, wie lange hast du das Bett schon?“ Nun, in der NĂ€he meiner Wohnung ist ein Feuerwehrhaus, und parallel mit den Alarmglocken im Kopf wurde auch gerade Brandalarm ausgelöst, was mich einer Antwort fĂŒr diesmal enthob. Aber ich ahnte, wie es weiterginge, und so kam e auch: „Hast du schon mit deiner ersten Ehefrau hier drin geschlafen?“ Nun, ich musst dies wohl oder ĂŒbel bejahen. Irgendwie war der Sex in der folgenden Nacht dann lustloser - und am nĂ€chsten Morgen fragte sie dann: „Und wie viel Frauen hattest du außer deiner Ehefrau schon in diesem Bett?“

Freunde, ich mach keine Kerben ins Bett, wirklich nicht. Aber ich hatte damals öfter Blind Dates, und die Damen haben nicht im Hundekörbchen geschlafen, sondern im Bett. Also sagte ich: „Ich habe nicht wie ein Mönch gelebt, wenn du das meinst.“ Doch das war meiner neuen Bekannten nicht genug: „Hast du wenigsten die Matratze gewechselt, wenn du eine neue Freundin hattest?“ Da ich verneinte, wurde sie blass: „Dann mĂŒssen wir sofort ein neues Bett kaufen.“

Das ist genau der Punkt, an dem ich diesen Übergriff spĂŒre: Heute will sie ein neues Bett, morgen ein neues Schlafzimmer, ĂŒbermorgen muss ich die erotischen Bilder von den WĂ€nden nehmen und nĂ€chste Woche meine BĂŒcher verbrennen. Also sagte ich: „Du kannst dir meinetwegen ein neues Bett kaufen, wenn du einen neuen Lover hast – ich muss gar nichts.“

Sie sah mich an, als wollte sie mich sogleich mit ihren sĂŒĂŸen FĂ€usten traktieren und fauchte: „Du sagst mir jetzt sofort, wie viel Frauen du hier schon gevögelt hast, sonst gehe ich auf der Stelle.“

Na, also wisst ihr, wenn eine Frau so etwas sagt, dann ist bei mir der Punkt erreicht, an dem das Sicherheitsventil rausfliegt. Ich sagte also: „Soll ich dir schon mal ein Taxi bestellen?“ Sie dachte, das wĂ€re ein Scherz, denn sie grinste mich blöd an und fragte erneut: „Wie viele“?

Pffft 
 machte das Ventil. Ich drehte mich zu ihr um und sagte leise und nĂŒchtern: „Ohne die Huren und Paare waren es glaube ich, 27.“

Sie sprang aus dem Bett, wortlos, zog sich offenbar hektisch an und schmiss die HaustĂŒr mit lautem Knall zu. Wirklich schade – ich hĂ€tte ihr sehr gerne noch ein Taxi gerufen.

Das Bett habe ich ĂŒbrigens heute noch. Paare waren niemals drin, schon allein, weil das Bett viel zu schmal war fĂŒr einen Dreier. Und gefragt hat seither auch niemand mehr, wie viele Frauen schon vor ihnen in meinem Bett waren. Die Wahrheit hĂ€tte ich ohnehin niemandem erzĂ€hlt.

Dieser Artikel enthÀlt bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Ubomi Ulobi

18.11.2011 um 16:37:58

Tags fĂŒr diesen Artikel:
442 Klicks


Wundersame Begegnung in einem Jazzkeller

„Ich habe gehört, du suchst eine Frau, die etwas Ă€lter ist als du?" Ich saß in der schummrigen Jazzkneipe, in die sich nur selten jemand verirrt, der nicht zu den StammgĂ€sten zĂ€hlt. Die roten BacksteinwĂ€nde des alten Kellers in der Altstadt waren nur von schummrigen GlĂŒhbirnen erleuchtet, sodass aus jeder Frau eine begehrenswerte Schönheit zu werden schien. Ich drehte mich um und sah in die begehrlichen dunklen Augen eines slawisch anmutenden, unendlich sinnlichen Gesichts. Es dauert eine Weile, bevor ich Worte fand: „Mag sein – aber woher wollen Sie so etwas wissen?“

Die Dame antworte nicht, sondern nahm an der Bar neben mir Platz. „Trinkst du einen Rotwein mit mir?“, fragte sie wie beilĂ€ufig, und ich beeilte mich nun zu antworten: „Ja, selbstverstĂ€ndlich, Frau 
 darf ich Ihren Namen wissen?“ Die schöne, betont sinnliche aussehende Frau lĂ€chelte ein wenig und wandte mir ihr Gesicht zu. Auch im roten Schummerlicht konnte ich erkennen, dass sie eher 40 Jahre als 30 war, und so alt hatte ich mir meine Freundin nicht vorgestellt. Ich hatte gerade meinen 22. Geburtstag gefeiert und war – ich muss es gestehen – immer noch Jungfrau. Noch ganz in Gedanken hörte ich sie sagen: „Oh, der Name – Schall und Rauch, nicht wahr? „Nenne mich Petruschka, das passt doch zu mir, oder etwa nicht?“

Ich dachte nach – ja, Petruschka, das schöne PĂŒppchen, das durch Magie belebt wird, das gibt viel Raum fĂŒr alle Arten von Fantasien. „Ich lĂ€chelte, als ich antwortete: „Petruschka ist doch ein PĂŒppchen, wenn ich mich nicht irre? Liebst du Strawinski?“ Sie krĂ€uselte die Umgebung ihrer wundervollen Augen und sah mich dabei verschmitzt an: „Das ist ein Test, nicht wahr? Was wĂ€re, wenn ich Ballerina wĂ€re?“ Nun musste ich lĂ€cheln. Hier verkehrten alle Arten von Frauen: Manchmal war es eine Hure aus der in der Bordellstraße, die sich in der NĂ€he befand, mal eine der feinen Damen, die auf dem Deich am Flussufer wohnten. Sie alle kamen hierher, um den Blues zu hören, sich an ihrer Einsamkeit und Tristesse zu laben und viellicht einmal eine besondere Begegnung zu haben. Nun, ich beschloss, nicht weiter zu bohren. Meine Petruschka trank vom Wein, wobei sie die Schlucke sichtbar schlĂŒrfend mit sinnlich gespitzten Lippen nahm, was mich unglaublich faszinierte, und sah mich nur an. Ich selbst war zu jener Zeit ungewöhnlich schĂŒchtern, sodass ich kaum den Mund aufbrachte und nur den Blues mitsummte, der gerade lief: Love, oh Love, oh Careless Love“. Wieder lĂ€chelte Petruschka, und als ich nun so gar nichts zur Unterhaltung beitragen wollte, nahm sie meine Hand und sagte Leise: „Liebe ist immer ein Abenteuer – willst du nicht lieber an einen stilleren Ort gehen als hier?

Ich weiß nicht, warum ich ihr folgte, denn mit meinem Mut war es nicht weit her. Aber im nĂ€chsten Moment befand ich mich in den stillen, fast unbeleuchteten kleinen Gassen der Altstadt, ging durch einen Gang, der so schmal war, dass man ihn nur nacheinander passieren konnte, und stand plötzlich vor einem zierlichen, schmalen Haus, das aus dem 16. Jahrhundert stammen musste. Petruschka blieb kurz stehen, sah mir tief in die Augen und sagte sehr leise. „Ich habe Sekt, ein Bett, werde nicht schwanger und ich bin feucht – reicht dir das, um mit mir hinaufzugehen?“

Ich wusste kaum, wie mir geschah, muss aber wohl ein „Ja“ gestammelt haben, und nach zwei engen Treppen befand ich mich in einem wunderschönen, holzvertĂ€felten Raum, der nur durch eine winzige Nachttischlampe mit einem roten Schirm beleuchtet wurde. Petruschka öffnet den Sekt, stieß mit mir stehend an und sagte sofort, sehr, sehr leise: „deshabillez moi“ – „zieh mich aus“.

Ich gehorchte, und meine Liebeslust schwoll innerlich ebenso stark an wie sie meinen Penis nach außen trieb. Ich hatte zuvor kaum bemerkt, dass sie leichtes, seidenes Kleid trug, und darunter ebenso seidige Dessous. Erst jetzt nahm ich ihre lustvollen, kleinen BrĂŒste wahr, deren Nippel aus sanften Wölbungen hervorstachen. Eine Frau mit einem wunderschönen, jugendlichen Gesicht, dem schlanken Körper eines jungen MĂ€dchens und sinnlichen Augen – wer fragt da nach dem Alter?

Ich rĂ€usperte mich, weil ich nun eine Prozedur erwartete, die jeder Mann hasst: Ein Vorspiel, an dessen Ende dann der erbĂ€rmliche Versuch steckte, mir die Wonnen der Liebe zu schenken, selbst wenn die Frauen eigentlich gar nicht bereit waren und mir nur „etwas gönnen“ wollten. Ich hatte schon mehrfach dabei versagt, weil ich die Frauen einfach nicht verletzen wollte, wenn sie eng und trocken dalagen – vielleicht war ich deshalb noch Jungfrau.

Petruschka lĂ€chelte erneut und sagte nun sehr leise: „Du ziehst dich einfach auch aus, und du wirst erleben, wie schön die Liebe sein kann, wenn man eine wirklich zĂ€rtliche Freundin hat.“

Sie legte sich einladend auf das Bett, und als ich mich umstĂ€ndlich ausgezogen hatte, erwartete sie mich bereits mit keck geöffneten Schenkeln, die sich mir bis heute einprĂ€gten und mich immer noch zum TrĂ€umen bringen. Ich musste fast nichts tun: Sie fĂŒhrte mich mit leichter Hand, ihre Feuchtigkeit ermöglichet mir, sofort mit jenem wundervollen Spiel zu beginnen, auf das ich so lange gehofft hatte, und sie hatte die FĂ€higkeit, sich und mir noch zwei Wiederholungen zu gönnen. Am Morgen waren Stimmen in der Gasse zu hören: „Ach, Kinder, wir schauen noch schnell bei der Oma vorbei, bevor ihr zur Schule geht“, und bald darauf hörte ich kleine Schritte auf den Treppen. Meine Petruschka erwachte wie vom Blitz getroffen, rief schnell noch: „Wartet, Kinder die Oma ist noch nicht angezogen“ und warf sich einen Morgenmantel ĂŒber, kĂ€mmte sich notdĂŒrftig und ging in einen benachbarten Raum. Von dort war eine Erwachsenstimme zu hören: „Hey, du siehst aber gut aus, Mutter“, und die Kinder riefen „Oma, Oma, du stehst aber heute spĂ€t auf“.

Die Kinder gingen, und Petruschka kam wieder in den immer noch abgedunkelten Raum – wieder nackt und so, als sei nichts geschehen. „Komm, es gibt noch SĂŒĂŸigkeiten vor dem FrĂŒhstĂŒck“ sagte sie leichthin, und begann, mir die Wonnen der Liebe mit dem Geschick ihrer HĂ€nde und der Lust ihrer Lippen zu versĂŒĂŸen.

Einmal kommt der Abschied, doch zu meiner Überraschung sagte Petruschka nun: „Weiß du, wo du bis oder wie ich wirklich heiße?“ Ich verneinte, und in der Tat deutet nichts auf ihre IdentitĂ€t hin. Etwas traurig ergĂ€nzte sie: „Dann ist es besser, dass du es nie erfĂ€hrst“. Sie zog sich konservativ mit Hose, Pulli und flachen Schuhen an, und legte mir eine Maske an, durch die ich meine Umgebung nicht mehr sehen konnte. „Keine Angst, Cherie, ich fĂŒhre dich jetzt durch ein paar stille Hinterhöfe zurĂŒck in die NĂ€he eines Taxistandes. Du nimmst die Maske dann nach einer Minute ab, versprichst du es?“

Ich hĂ€tte ihr alles versprochen, so verwirrt war ich, und in der Tat fĂŒhrte sie mich fast zu dem Ort, an dem wir uns kennengelernt hatten. Ich wartete wahrhaftig fast eine Minute, nahm die Maske ab, und blinzelte in die Gegend. Es war eine stille Straße, in der um diese Zeit kein Mensch zu sehen war.

Ich muss gestehen, am nĂ€chsten Tag nach jedem Haus gesucht zu haben, in dem ich meine JungfrĂ€ulichkeit verlor, doch obgleich ich einen ganzen Vormittag in der verwinkelten Altstadt verbrachte, gelang es mir nicht, auch nur eine Spur davon zu finden. Wiedergesehen habe ich sie niemals – nicht im Jazzkeller, nicht im Theater und auch nicht beim feinen Konditor in der Innenstadt, bei dem man sonst gelegentlich feine Damen sieht, die ein kleines Geheimnis haben. Heute, nach gut 18 Jahren, wĂŒsste ich gerne, wer diese wunderschöne, geheimnisvolle Frau war, doch nun ist es wohl zu spĂ€t.

Dieser Artikel enthÀlt bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Freedom Insizwa

15.09.2011 um 10:49:00

270 Klicks


Begegnung mit einer reifen Tigerin in einer Bar

Du hast sie im DÀmmerlicht gesehen, in der Bar, in die du nicht ganz zufÀllig gehst. GedÀmpftes Licht, ein Stierkampfplakat, sinnliche Lieder vom Tonband, mal hingehaucht, mal leidenschaftlich herausgeschrien.

Ihr Mund ist viel zu stark geschminkt, aber du hast sogleich Lust darauf gehabt, deine Zunge durch ihre Lippen zu zwĂ€ngen und ihre Mundhöhle auszukosten. Sie kommt an deinen Tisch, weil sie deine begehrlichen Blicke spĂŒrt. Vielleicht sehnt sie sich nach deinen KĂŒssen, deiner Zunge 
 nur deiner Zunge? Sie ist imposant – von den blond nachgefĂ€rbten Haaren ĂŒber die großen, fraulichen BrĂŒste bis zu den High Heels. Du siehst auf ihre FingernĂ€gel und bemerkst, wie lang und sinnlich sie sind. „Something Bittersweet“ denkst du, und ein Lied kommt dir in den Sinn, schemenhaft.

Sie beginnt eine Unterhaltung, ganz harmlos, wie selbstverstĂ€ndlich, sie nimmt den Songtext, der gerade vom Band kommt: "Que sera, sera 
 was wird sein." Nach einer Weile leitet sie schnell ĂŒber 
 „und heute Abend, wirst du allein bleiben wollen?“ Alles geht dir zu schnell, doch sie legt ihre Hand auf deine: „Ich lade dich zu einem Piccolo ein, und dann ĂŒberlegst du es dir“ 
 im Grunde hast du dich doch schon entschieden, nicht wahr? Du denkst noch ĂŒber ihr stark geschminktes Gesicht nach, es stĂ¶ĂŸt dich noch etwas ab. Aber das wĂ€ren diese wundervoll hervortretenden BrĂŒste, die dunkel pigmentieren Aureolen, die du zu erkennen glaubst, die Brustwarzen, die in deiner Fantasie schon stark erigiert sind. Der Mund, den sie stĂ€ndig spitzt, wenn sie schweigt.

Sie spricht darĂŒber, wie kurz das Leben ist und dass man es deshalb so intensiv genießen solle, wie es möglich ist, und du denkst: „ja, fĂŒr dich 
 aber ich bin noch jung, ich kann noch viele Dinge erleben, ich muss nicht unbedingt eine Frau leiben, deren Alter zwischen 40 und 50 liegen kann – undefinierbar.“ Als hĂ€tte die Frau es erraten, spricht sie nun zu dir, mit einer gutturalen Altstimme, genau der Stimme, der du schon immer verfallen bist. „Meinst du, alte Tigerinnen wĂŒrden keine neuen Tricks mehr kennen?“ Dabei gruben sich ihre bekrallten Finger tief in seinen Unterarm, sodass er sich mit MĂŒhe zurĂŒckhalten konnte, aufzuschreien. Noch angespannt antwortest du hektisch: ja 
 ich meine nein, aber ich 
“ nach dem „aber“ siehst du zufĂ€llig in ihre Augen, in denen sich auf dunkelgrĂŒnem Grund hellgelbe Blitze zeigten, wĂ€hrend sich die Pupille bestĂ€ndig zu weiten scheint. Du spĂŒrst, wie die Augen dich verschlingen, wie du in ihr Gehirn gezogen wirst, wie du Teil ihres Plans fĂŒr diese Nacht wirst. Du kannst dich nicht dagegen wehren, nicht einmal etwas sagen, denn deine Kehle wird trocken. Sie ergreift die Macht ĂŒber dich, beflĂŒgelt deine verborgenen LĂŒste, die du schon immer hattest, aber nie auszuleben wagtest. Du hörst ihre Worte wie durch eine Glaswand, wĂ€hrend sie dir ins Ohr flĂŒstert: „Ich werde deine wilde Tigerin sein, und dich mit meinen Krallen kratzen und mit meinen spitzen ZĂ€hnen beißen, bis du den Verstand verlierst und mir zu FĂŒĂŸen liegst – und dann wird das Spiel erst richtig losgehen. Der Schmerz wird dir Kraft verleihen 
“ und schließlich, nach einer kleinen Pause und viel deutlicher: „Und die wirst du brauchen, das verspreche ich dir“.

Du wirst dich nicht wiedererkennen, wĂ€hrend sie mit dir spielt. Wolltest du nicht immer schon das Spielzeug einer Frau sein, einer wirklich reifen, sinnliche Frau, die dich fordert? Na? Sie lĂ€sst dir keine Wahl. Du musst bis an deine Grenzen gehen, musst dich erniedrigen und erhöhen lassen, wĂ€hrend sie die FĂ€den in der Hand behĂ€lt. Sie wird dich loslassen, noch bevor es Morgen wird, und du wirst nicht mehr schlafen in dieser Nacht, weil der Schmerz dich wachhĂ€lt und in deinem Hirn grĂŒne Augen aufblitzen.

Du wirst ins BĂŒro gehen am nĂ€chsten Tag, sicher. Du bist pflichtbewusst, nicht wahr? Deiner SekretĂ€rin wirst du sagen, eine Katze hĂ€tte dich gekratzt, und du wirst froh sein, dass sie deinen RĂŒcken und deinen Po nicht sehen kann. Der Schmerz wird dich heute bei jeder Bewegung an sie erinnern, und schon denkst du daran, sie anzurufen. Aber erst einmal wirst du den Saunagang mit den Kollegen aus der Werbeabteilung absagen. Wenn du nachdenkst, wirst du in Zukunft noch mehr absagen mĂŒssen, nicht wahr?

Dieser Artikel enthÀlt bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Freedom Insizwa

13.09.2011 um 12:18:04

159 Klicks


Seite 1 von 3, insgesamt 11 EintrÀge
1 2 3

ï»ż