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Die sĂŒĂe Lust am Popovoll und die schmerzende Hand

Schon immer beliebt - der Popovoll
Ich hĂ€tte nie gedacht, dass ich einmal einen Popovoll lieben wĂŒrde. Ăberhaupt dieses Wort, ein Kinderkram. Und dann ich, schon leicht ĂŒber 40? Ich weiĂ ja nicht, wo ihr arbeitet, aber mein Beruf erfordert ein bisschen Distanz zu Schmuddelkram. Da kann man nicht einfach abends die KostĂŒmjacke ausziehen und sagen: âHey, jetzt bin ich mal ganz locker und gehâ zum Swingertreff oder zum SM-Stammtisch.â Die Leute, die dahin gehen, glauben ja, dass niemand weiĂ, was sie machen. Aber meine Friseuse hat neulich so Andeutungen gemacht, dass sie genau weiĂ, wer hingeht und welche Macken jeder hat. Na ja, eine GroĂstadt ist dieses Schwarzwaldkaff nicht gerade, da spricht sich irgendwie alles rum. Wir sind immer irgendwo in der Mitte. Es gibt ein bisschen von allem, aber nichts, was wirklich an die Ăffentlichkeit kommt.
Jetzt muss ich wohl alles erzĂ€hlen, nicht? Da rief mich neulich die Mary an, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne. Die war immer schon ein bisschen frech und hat schon als Teenie manche Sachen gemacht, fĂŒr die ich mich schĂ€men wĂŒrde. Na, aber sie hat gemeint, ich wĂ€re doch streng und selbstbewusst, und so was wie mich wĂŒrde sie gerade mal gebrauchen, um einen Job zu bekommen.
Na, erst habâ ich mit nicht viel dabei gedacht und sie mal abends zu einem GlĂ€schen eingeladen. Ich wohnâ ziemlich weit drauĂen hier am Waldrand, und habâ deswegen wenig Besuch â kam mir gerade recht.
Als sie kam, war ich erst empört, doch dann musste ich kichern, und schlieĂlich, nach ein paar Likörchen, habe ich ihr dann wirklich âgeholfenâ.
Ach so, wegen des Jobs: Wir haben da so eine kleine Filmfirma hier, die wohl so Filmchen fĂŒr âErwachseneâ macht, nicht fĂŒr den groĂen Markt, sondern fĂŒr âspezielle Interessenâ. Gehört habe ich schon davon, aber wen interessiert so etwas normalerweise schon? Na ja, die wollte jedenfalls die Mary casten, und da haben sie gesagt, ob sie denn schon mal ⊠seht ihr, und da kommt er ins Spiel, der Popovoll. Nun könnt ihr euch ja denken, welche Rolle die Mary mir zugewiesen hat. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, ihren sĂŒĂen kleinen Po zu verklatschen. Ehrlich, ich bin mir vorgekommen als wĂ€re ich noch mal 18 oder so. Da hĂ€tte es passieren können, mal so im Schlafsaal oder so. Ihr habt euch doch sicher auch mal gegenseitig durchgekitzelt und aus SpaĂ mal einen Klaps gegeben, oder? So gegen Mitternacht war sie dann zufrieden mit meiner Behandlung von ihrem sĂŒĂen roten Po, und ich kriegte so ein blödes Brennen in der Hand, das gar nicht mehr aufhören wollte.
Mary hat mich am Ende so komisch angeguckt und gesagt: âNa, und du, hast du auch Lust darauf?â Da wollte ich mich schon empören, aber die Mary hat mir einfach ein Paar mit der Hand auf den Po gegeben, durch meine schicken Jeans, und habe ich was gemacht, fĂŒr das ich mich echt schĂ€me: Ich hab die Jeans runtergelassen und ihr gesagt, ich wĂŒrde es nun doch selbst spĂŒren wollen, wie sich so ein Popovoll anfĂŒhlt. Wahrscheinlich könnt ihr euch ja vorstellen, wie zwei âMĂ€dchenâ miteinander herumspielen können, wenn sie so alt sind wie wir und viel zu viel getrunken haben. Habt ihr schon mal erlebt, wie ihr euch schĂ€mt und doch irgendwie sauwohl fĂŒhlt? Na, vor allem, weil (ich gestehe es euch, ja) ich auch ziemlich viel Lust dabei bekommen habe. Das ging mir dann aber doch zu weit, und so hab ich dann ein Taxi gerufen und die Mary reinverfrachtet. Die war viel zu angeschickert als dass ich sie nach Haus fahren lassen konnte. Ich hoff' nur, dass sie dem Taxifahrer nichts verraten hat.
Am nĂ€chsten Tag bin ich mit Schmerzen im Handgelenk aufgewacht, und Schulter und HandflĂ€chen taten mir auch weh. Meinen Po hab ich erstmal gar nicht gespĂŒrt, nur als ich mich zum FrĂŒhstĂŒck hinsetzen wollte, hat er sich gemeldet. Na, ich muss gestern wohl doch einen ziemlich âtĂŒchtigen Popovollâ bekommen habe. Jedenfalls hat die Mary dank meiner âHilfeâ ihren Job beim Casting bekommen, aber ob die nun glĂŒcklich dabei wird? Vielleicht sollte ich ja besser nicht ĂŒber die Mary nachdenken, sondern ĂŒber mich. Jedenfalls denke ich seit gestern mehr ĂŒber rosarote Popos nach als ĂŒber die Debitoren.
Hinweis: Dieser Beitrag ist ein reines Produkt der Fantasie. Es gibt keine BezĂŒge zu tatsĂ€chlich existierenden Personen oder Orten.
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Die echten Ruten und die freche Weihnachtsmarktbekanntschaft
âGibt es eigentlich noch echte Ruten?â Kathrin sah mich mit ihren groĂen Unschuldsaugen fragend an. âEchte Ruten?â, erwiderte ich, âdu meinst nicht etwa Angelruten?â Ich muss gestehen, dass ich Kathrin erst kĂŒrzlich auf dem Weihnachtsmarkt kennenlernt hatte, gleich am ersten Tag. Ein paar lockere SprĂŒche, ein paar GlĂ€ser GlĂŒhwein, dann folgte eine wilde und ĂŒberaus klebrige Nacht. Seither war sie geblieben, und ich habe nicht gefragt, warum. Immerhin lohnte es sich fĂŒr mich: Sie dekorierte die Wohnung adventlich ein, kaufte guten französischen Champagner und feierte mit mir Abend fĂŒr Abend das sinnliche Fest der Lust auf eine Weise, die ich noch nie erlebt hatte. âKleien Wildkatzeâ dachte ich, âhat Freude daran, die Krallen zu gebrauchenâ.
Auf meine Antwort zur âRutenfrageâ hin lĂ€chelte Kathrin verhalten, kĂŒsste mich sanft auf die Wange und sagte leise: âNein, richtige Ruten, mit denen man die Bediensteten schlĂ€gtâ. Nun grinste ich: âDu meinst diese Ruten, die wir noch aus unserer Kindheit kennen? Nikolausruten mit Zuckerzeug dran?â Kathrin bekam einen merkwĂŒrdig sanften Gesichtsausdruck, wie eine Ărztin in der Psychiatrie, wenn sie dir erklĂ€ren will, dass du besser noch ein paar Tage in der Klinik bleiben solltest. Doch dann hauchte Sie: âNein, mein SĂŒĂer â richtige Haselnussruten oder vielleicht Birkenruten, mit denen man auf einen Hintern einen Sternenhimmel zaubern kannâ. Ich hĂ€tte gleich richtig schalten sollen und zurĂŒckfragen: âAn wen dachtest du dabei?â, aber ich sagte: âIch erkundige mich einmal!â â das wĂŒrde immerhin ein nettes Nikolausgeschenk geben, und damit sie es nicht missversteht wĂŒrde einfach noch ein Goldkettchen dazu tun, damit sie eine echte Freude hatte.
Ich wusste, dass es keine wirklichen Ruten zu kaufen gab, kannte aber eine alte Dame am Fluss, die noch die Kunst des Rutenschneidens beherrschte. Ich kaufte fĂŒr Kathrin ein Goldkettchen und beim Konditor einen echten Marzipan-Weihnachtsstollen fĂŒr die Dame am Fluss, und in der Tat erbot sie sich, mir die passenden Birkenruten und zu binden. âFĂŒr deinen Zweckâ, lĂ€chelte sie, âist es besser, sie nicht zu umfangreich zu wĂ€hlen, eher etwas lĂ€nger.â Ich muss sie wirklich verblĂŒfft angesehen haben, denn sie sagte nun sanft: âKennst du die Dame schon lange, und habt ihr schon ⊠Àhnliche Spiele betrieben?â Mir stand der Mund offen. âWoher wissen Sie (ich siezte sie immer, wĂ€hrend sie mich duzte), dass es sich um eine Dame handelt, fĂŒr die sich sie besorgen soll?â Sie hob den Kopf, lĂ€chelte sanft und sagte sehr leise, aber eindringlich: âWeil nur Frauen die KĂŒsse der Rute wirklich zu schĂ€tzen wissen.â Sie nahm mich bei der Hand, fĂŒhrte mich ins Nebenzimmer und drĂŒckte mir ein altes Tagebuch in die Hand. ânimm es mit und lies, was dort unter dem 6. Dezember 1911 steht â du kannst doch die alte Schrift noch lesen? Du kannst mir das Buch zurĂŒckgeben, wenn du die Rute holen kommst. Vermutlich brauchst du sie zum Nikolaustag?â Nun, ich lief leicht rot an, was die alte Dame amĂŒsierte, und verabschiedete mich schnell.
Das Tagbuch enthielt die Schilderung einer Dienstmagd, die in gutem Hause in Stellung gegangen war und am Nikolaustag dafĂŒr bestraft wurde, dass sei eine wertvolle Vase fallen lieĂ. Sie drĂŒckte in einfachen Worten ihre Scham aus, ihren Unterleib entblöĂen zu mĂŒssen, was schlimmer gewesen sei als die Rutenhiebe, die sie daraufhin erhielt. Ich wollte das Tagebuch schon teils amĂŒsiert, teils angeekelt zur Seite legen, als sie beschrieb, welch merkwĂŒrdige LustgefĂŒhle ihren Körper nach und nach durchströmten, und wie sie schlieĂlich âin jeder Hinsicht ermattetâ aufstehen, die Rute kĂŒssen und der Herrin Dank sagen dufte.
Ich schwieg gegenĂŒber Kathrin ĂŒber das Gelesene, wie ich auch nichts von der Bestellung der Rute erwĂ€hnte. Die Nacht vor dem Nikolaustag war seltsam angespannt, und Kathrin bestand darauf, dass ich ihren schönen Po ausgiebig ansehen und kĂŒssen sollte, bevor sie sich mir wieder voller Wonnen hingab. âMorgen komme ich erst gegen Abendâ, flĂŒsterte sie leise, âund du musst mein Nikolaus seinâ.
Die Dame am Fluss erwartete mich schon, als ich gegen Morgen bei ihr eintraf, ĂŒbergab mir stolz ihr Werk und sagte geheimnisvoll: âEs wĂ€re gut, wenn du die FĂŒhrung der Rute lernen wĂŒrdest.â Dann fĂŒhrte sie mich wieder in die abgedunkelte Bibliothek, in der sich jetzt ein gepolsterter Bock befand, auf dem ein Kissen lag. âDu musst jetzt auf das Kissen schlagen, ohne die HĂŒlle zu verletzenâ, sagte sie, âdann machst du es richtig.â Ich probierte es, aber die Dame war nicht zufrieden. âHol weiter aus, aber verwende nicht so viel Kraft, und ĂŒberlasse der Biegsamkeit der Zweige die eigentliche Arbeit â, sagte sie, âdas ergibt die Wirkung eines prasselnden Wasserfalls auf ihrem Poâ. Nach ein paar weiteren Versuchen war sie zufrieden. âDu bist ein guter Jungeâ, lĂ€chelte sie, "deine Besucherin wird ausgesprochen begeistert sein von dirâ.
Kathrin kam an diesem Abend in einer weiĂen Bluse mit rotem Schottenrock, schenkte mir ein paar goldene Manschettenknöpfe und sagte erwartungsvoll: âDu hast ein Geschenk fĂŒr mich bekommen?â Ich ĂŒbergab ihr das kleine Goldkettchen mit der groĂen Birkenrute, die einem Kerkermeister jede Ehre gemacht hĂ€tte, und ihre Augen erstrahlten. âIch war ĂŒberhaupt nicht artig in diesem Jahrâ, sagte sie kaum hörbar. âMeinst du nicht, dass ich eine Strafe verdiene?â Ich dachte an das Buch, an das Kissen und sah die rot glĂŒhenden Wangen. Ich beschloss, das Spiel mitzuspielen: âIch sehe, du bist ein böses MĂ€dchen â wo war doch noch dein SĂŒndenregister?â Sie zog einen handgeschriebenen Zettel aus der Handtasche: âLies jeden Satz einzeln vor, bitte, und dann gib mir so viel SchlĂ€ge dafĂŒr, wie du fĂŒr richtig hĂ€ltst.â
Sie erwies sich als unersĂ€ttlich, provozierte immer wieder mit ihrer bösen Zunge und ihrem schönen Körper, und zog mich erst gegen Mitternacht ins Bett, wo wir das Werk der Sinnlichkeit ekstatisch besiegelten. Gegen drei Uhr hörte ich eine TĂŒr klappen â sie war wohl ins Badezimmer gegangen. Ich drehte mich um und schlief weiter.
Ich freute mich auf den Morgen danach auf unser SektfrĂŒhstĂŒck. Doch Kathrin war verschwunden, und sie hatte auch die Rute und das Goldkettchen bei mir gelassen. Ich wunderte mich nicht sonderlich. Sie hatte bekommen, was sie wollte, und jetzt wĂŒrde sie vermutlich wieder zu ihrem Mann zurĂŒckschleichen â den Po mit den kleinen, funkelnden roten Sternen darauf wĂŒrde sie ihm wohl erklĂ€ren mĂŒssen, aber das war nun wirklich nicht mein Problem.
Ein paar Tage spĂ€ter klingelte das Handy, das sich ausschlieĂlich fĂŒr meine Liebschaften benutzte und ich meldete mich mit der Telefonnummer - das habe ich immer so gehalten. âWie hoiĂet Sieâ, fragte eine mĂ€nnliche Stimme auf SchwĂ€bisch. âRohrservice Deppermeisterâ, log ich, âist ihr Abfluss verstopft?â Eine Pause entstand. âEntschuldiget Sie bitte, es ist nur so, dass meine Braut Ihre Nummer hatte ⊠â, sagte er. âOh, sagte ich, das macht nichts ⊠so etwas kommt schon mal vor. Einen schönen Tag noch.â
Am nĂ€chsten Tag ging ich durch die Kirchgasse, die noch herbstlich mit feuchtem Laub bedeckt war, und hörte ein Hupkonzert â eine dieser schrecklichen pompösen Hochzeiten mit Oldtimer und dergleichen. Mein Blick fiel auf die Braut, und ich blieb wie angewurzelt stehen. âGell, sie sind ein schönes Brautpaarâ, sagte ein Passant, der ebenfalls stehen geblieben war. âJa, und sie werden sicher sehr glĂŒcklichâ, erwiderte ich, wĂ€hrend ich in mich hineinlĂ€chelte und mir ein Lied in den Sinn kam: âNikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann.â
Auf meine Antwort zur âRutenfrageâ hin lĂ€chelte Kathrin verhalten, kĂŒsste mich sanft auf die Wange und sagte leise: âNein, richtige Ruten, mit denen man die Bediensteten schlĂ€gtâ. Nun grinste ich: âDu meinst diese Ruten, die wir noch aus unserer Kindheit kennen? Nikolausruten mit Zuckerzeug dran?â Kathrin bekam einen merkwĂŒrdig sanften Gesichtsausdruck, wie eine Ărztin in der Psychiatrie, wenn sie dir erklĂ€ren will, dass du besser noch ein paar Tage in der Klinik bleiben solltest. Doch dann hauchte Sie: âNein, mein SĂŒĂer â richtige Haselnussruten oder vielleicht Birkenruten, mit denen man auf einen Hintern einen Sternenhimmel zaubern kannâ. Ich hĂ€tte gleich richtig schalten sollen und zurĂŒckfragen: âAn wen dachtest du dabei?â, aber ich sagte: âIch erkundige mich einmal!â â das wĂŒrde immerhin ein nettes Nikolausgeschenk geben, und damit sie es nicht missversteht wĂŒrde einfach noch ein Goldkettchen dazu tun, damit sie eine echte Freude hatte.
Ich wusste, dass es keine wirklichen Ruten zu kaufen gab, kannte aber eine alte Dame am Fluss, die noch die Kunst des Rutenschneidens beherrschte. Ich kaufte fĂŒr Kathrin ein Goldkettchen und beim Konditor einen echten Marzipan-Weihnachtsstollen fĂŒr die Dame am Fluss, und in der Tat erbot sie sich, mir die passenden Birkenruten und zu binden. âFĂŒr deinen Zweckâ, lĂ€chelte sie, âist es besser, sie nicht zu umfangreich zu wĂ€hlen, eher etwas lĂ€nger.â Ich muss sie wirklich verblĂŒfft angesehen haben, denn sie sagte nun sanft: âKennst du die Dame schon lange, und habt ihr schon ⊠Àhnliche Spiele betrieben?â Mir stand der Mund offen. âWoher wissen Sie (ich siezte sie immer, wĂ€hrend sie mich duzte), dass es sich um eine Dame handelt, fĂŒr die sich sie besorgen soll?â Sie hob den Kopf, lĂ€chelte sanft und sagte sehr leise, aber eindringlich: âWeil nur Frauen die KĂŒsse der Rute wirklich zu schĂ€tzen wissen.â Sie nahm mich bei der Hand, fĂŒhrte mich ins Nebenzimmer und drĂŒckte mir ein altes Tagebuch in die Hand. ânimm es mit und lies, was dort unter dem 6. Dezember 1911 steht â du kannst doch die alte Schrift noch lesen? Du kannst mir das Buch zurĂŒckgeben, wenn du die Rute holen kommst. Vermutlich brauchst du sie zum Nikolaustag?â Nun, ich lief leicht rot an, was die alte Dame amĂŒsierte, und verabschiedete mich schnell.

das tagebuch der alten dame
Ich schwieg gegenĂŒber Kathrin ĂŒber das Gelesene, wie ich auch nichts von der Bestellung der Rute erwĂ€hnte. Die Nacht vor dem Nikolaustag war seltsam angespannt, und Kathrin bestand darauf, dass ich ihren schönen Po ausgiebig ansehen und kĂŒssen sollte, bevor sie sich mir wieder voller Wonnen hingab. âMorgen komme ich erst gegen Abendâ, flĂŒsterte sie leise, âund du musst mein Nikolaus seinâ.
Die Dame am Fluss erwartete mich schon, als ich gegen Morgen bei ihr eintraf, ĂŒbergab mir stolz ihr Werk und sagte geheimnisvoll: âEs wĂ€re gut, wenn du die FĂŒhrung der Rute lernen wĂŒrdest.â Dann fĂŒhrte sie mich wieder in die abgedunkelte Bibliothek, in der sich jetzt ein gepolsterter Bock befand, auf dem ein Kissen lag. âDu musst jetzt auf das Kissen schlagen, ohne die HĂŒlle zu verletzenâ, sagte sie, âdann machst du es richtig.â Ich probierte es, aber die Dame war nicht zufrieden. âHol weiter aus, aber verwende nicht so viel Kraft, und ĂŒberlasse der Biegsamkeit der Zweige die eigentliche Arbeit â, sagte sie, âdas ergibt die Wirkung eines prasselnden Wasserfalls auf ihrem Poâ. Nach ein paar weiteren Versuchen war sie zufrieden. âDu bist ein guter Jungeâ, lĂ€chelte sie, "deine Besucherin wird ausgesprochen begeistert sein von dirâ.
Kathrin kam an diesem Abend in einer weiĂen Bluse mit rotem Schottenrock, schenkte mir ein paar goldene Manschettenknöpfe und sagte erwartungsvoll: âDu hast ein Geschenk fĂŒr mich bekommen?â Ich ĂŒbergab ihr das kleine Goldkettchen mit der groĂen Birkenrute, die einem Kerkermeister jede Ehre gemacht hĂ€tte, und ihre Augen erstrahlten. âIch war ĂŒberhaupt nicht artig in diesem Jahrâ, sagte sie kaum hörbar. âMeinst du nicht, dass ich eine Strafe verdiene?â Ich dachte an das Buch, an das Kissen und sah die rot glĂŒhenden Wangen. Ich beschloss, das Spiel mitzuspielen: âIch sehe, du bist ein böses MĂ€dchen â wo war doch noch dein SĂŒndenregister?â Sie zog einen handgeschriebenen Zettel aus der Handtasche: âLies jeden Satz einzeln vor, bitte, und dann gib mir so viel SchlĂ€ge dafĂŒr, wie du fĂŒr richtig hĂ€ltst.â
Sie erwies sich als unersĂ€ttlich, provozierte immer wieder mit ihrer bösen Zunge und ihrem schönen Körper, und zog mich erst gegen Mitternacht ins Bett, wo wir das Werk der Sinnlichkeit ekstatisch besiegelten. Gegen drei Uhr hörte ich eine TĂŒr klappen â sie war wohl ins Badezimmer gegangen. Ich drehte mich um und schlief weiter.
Ich freute mich auf den Morgen danach auf unser SektfrĂŒhstĂŒck. Doch Kathrin war verschwunden, und sie hatte auch die Rute und das Goldkettchen bei mir gelassen. Ich wunderte mich nicht sonderlich. Sie hatte bekommen, was sie wollte, und jetzt wĂŒrde sie vermutlich wieder zu ihrem Mann zurĂŒckschleichen â den Po mit den kleinen, funkelnden roten Sternen darauf wĂŒrde sie ihm wohl erklĂ€ren mĂŒssen, aber das war nun wirklich nicht mein Problem.
Ein paar Tage spĂ€ter klingelte das Handy, das sich ausschlieĂlich fĂŒr meine Liebschaften benutzte und ich meldete mich mit der Telefonnummer - das habe ich immer so gehalten. âWie hoiĂet Sieâ, fragte eine mĂ€nnliche Stimme auf SchwĂ€bisch. âRohrservice Deppermeisterâ, log ich, âist ihr Abfluss verstopft?â Eine Pause entstand. âEntschuldiget Sie bitte, es ist nur so, dass meine Braut Ihre Nummer hatte ⊠â, sagte er. âOh, sagte ich, das macht nichts ⊠so etwas kommt schon mal vor. Einen schönen Tag noch.â
Am nĂ€chsten Tag ging ich durch die Kirchgasse, die noch herbstlich mit feuchtem Laub bedeckt war, und hörte ein Hupkonzert â eine dieser schrecklichen pompösen Hochzeiten mit Oldtimer und dergleichen. Mein Blick fiel auf die Braut, und ich blieb wie angewurzelt stehen. âGell, sie sind ein schönes Brautpaarâ, sagte ein Passant, der ebenfalls stehen geblieben war. âJa, und sie werden sicher sehr glĂŒcklichâ, erwiderte ich, wĂ€hrend ich in mich hineinlĂ€chelte und mir ein Lied in den Sinn kam: âNikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann.â
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Das alte Bett
Wenn Frauen bei uns einfliegen und meinen, sie könnten in dieser Wohnung vielleicht etwas lĂ€nger bleiben als fĂŒr eine Nacht, dann kommt es uns MĂ€nner ja manchmal tatsĂ€chlich entgegen, nicht wahr? Es erspart uns fĂŒr eine Weile die Suche â und tatsĂ€chlich sind ja manche Zufallsbekanntschaften auch sehr lieb, sodass wir sie gerne noch ein paar Tage mehr beherbergen als ursprĂŒnglich geplant.
Und es wĂ€re auch alles gut, wenn da nicht das alte Bett wĂ€re, 1970 von einem Scheiner aus Kirschholz hergestellt. Nach drei Tagen sagt sie am Morgen einer wunderschönen Nacht mit sehr erregendem Sex: âDu, wie lange hast du das Bett schon?â Nun, in der NĂ€he meiner Wohnung ist ein Feuerwehrhaus, und parallel mit den Alarmglocken im Kopf wurde auch gerade Brandalarm ausgelöst, was mich einer Antwort fĂŒr diesmal enthob. Aber ich ahnte, wie es weiterginge, und so kam e auch: âHast du schon mit deiner ersten Ehefrau hier drin geschlafen?â Nun, ich musst dies wohl oder ĂŒbel bejahen. Irgendwie war der Sex in der folgenden Nacht dann lustloser - und am nĂ€chsten Morgen fragte sie dann: âUnd wie viel Frauen hattest du auĂer deiner Ehefrau schon in diesem Bett?â
Freunde, ich mach keine Kerben ins Bett, wirklich nicht. Aber ich hatte damals öfter Blind Dates, und die Damen haben nicht im Hundekörbchen geschlafen, sondern im Bett. Also sagte ich: âIch habe nicht wie ein Mönch gelebt, wenn du das meinst.â Doch das war meiner neuen Bekannten nicht genug: âHast du wenigsten die Matratze gewechselt, wenn du eine neue Freundin hattest?â Da ich verneinte, wurde sie blass: âDann mĂŒssen wir sofort ein neues Bett kaufen.â
Das ist genau der Punkt, an dem ich diesen Ăbergriff spĂŒre: Heute will sie ein neues Bett, morgen ein neues Schlafzimmer, ĂŒbermorgen muss ich die erotischen Bilder von den WĂ€nden nehmen und nĂ€chste Woche meine BĂŒcher verbrennen. Also sagte ich: âDu kannst dir meinetwegen ein neues Bett kaufen, wenn du einen neuen Lover hast â ich muss gar nichts.â
Sie sah mich an, als wollte sie mich sogleich mit ihren sĂŒĂen FĂ€usten traktieren und fauchte: âDu sagst mir jetzt sofort, wie viel Frauen du hier schon gevögelt hast, sonst gehe ich auf der Stelle.â
Na, also wisst ihr, wenn eine Frau so etwas sagt, dann ist bei mir der Punkt erreicht, an dem das Sicherheitsventil rausfliegt. Ich sagte also: âSoll ich dir schon mal ein Taxi bestellen?â Sie dachte, das wĂ€re ein Scherz, denn sie grinste mich blöd an und fragte erneut: âWie vieleâ?
Pffft ⊠machte das Ventil. Ich drehte mich zu ihr um und sagte leise und nĂŒchtern: âOhne die Huren und Paare waren es glaube ich, 27.â
Sie sprang aus dem Bett, wortlos, zog sich offenbar hektisch an und schmiss die HaustĂŒr mit lautem Knall zu. Wirklich schade â ich hĂ€tte ihr sehr gerne noch ein Taxi gerufen.
Das Bett habe ich ĂŒbrigens heute noch. Paare waren niemals drin, schon allein, weil das Bett viel zu schmal war fĂŒr einen Dreier. Und gefragt hat seither auch niemand mehr, wie viele Frauen schon vor ihnen in meinem Bett waren. Die Wahrheit hĂ€tte ich ohnehin niemandem erzĂ€hlt.
Und es wĂ€re auch alles gut, wenn da nicht das alte Bett wĂ€re, 1970 von einem Scheiner aus Kirschholz hergestellt. Nach drei Tagen sagt sie am Morgen einer wunderschönen Nacht mit sehr erregendem Sex: âDu, wie lange hast du das Bett schon?â Nun, in der NĂ€he meiner Wohnung ist ein Feuerwehrhaus, und parallel mit den Alarmglocken im Kopf wurde auch gerade Brandalarm ausgelöst, was mich einer Antwort fĂŒr diesmal enthob. Aber ich ahnte, wie es weiterginge, und so kam e auch: âHast du schon mit deiner ersten Ehefrau hier drin geschlafen?â Nun, ich musst dies wohl oder ĂŒbel bejahen. Irgendwie war der Sex in der folgenden Nacht dann lustloser - und am nĂ€chsten Morgen fragte sie dann: âUnd wie viel Frauen hattest du auĂer deiner Ehefrau schon in diesem Bett?â
Freunde, ich mach keine Kerben ins Bett, wirklich nicht. Aber ich hatte damals öfter Blind Dates, und die Damen haben nicht im Hundekörbchen geschlafen, sondern im Bett. Also sagte ich: âIch habe nicht wie ein Mönch gelebt, wenn du das meinst.â Doch das war meiner neuen Bekannten nicht genug: âHast du wenigsten die Matratze gewechselt, wenn du eine neue Freundin hattest?â Da ich verneinte, wurde sie blass: âDann mĂŒssen wir sofort ein neues Bett kaufen.â
Das ist genau der Punkt, an dem ich diesen Ăbergriff spĂŒre: Heute will sie ein neues Bett, morgen ein neues Schlafzimmer, ĂŒbermorgen muss ich die erotischen Bilder von den WĂ€nden nehmen und nĂ€chste Woche meine BĂŒcher verbrennen. Also sagte ich: âDu kannst dir meinetwegen ein neues Bett kaufen, wenn du einen neuen Lover hast â ich muss gar nichts.â
Sie sah mich an, als wollte sie mich sogleich mit ihren sĂŒĂen FĂ€usten traktieren und fauchte: âDu sagst mir jetzt sofort, wie viel Frauen du hier schon gevögelt hast, sonst gehe ich auf der Stelle.â
Na, also wisst ihr, wenn eine Frau so etwas sagt, dann ist bei mir der Punkt erreicht, an dem das Sicherheitsventil rausfliegt. Ich sagte also: âSoll ich dir schon mal ein Taxi bestellen?â Sie dachte, das wĂ€re ein Scherz, denn sie grinste mich blöd an und fragte erneut: âWie vieleâ?
Pffft ⊠machte das Ventil. Ich drehte mich zu ihr um und sagte leise und nĂŒchtern: âOhne die Huren und Paare waren es glaube ich, 27.â
Sie sprang aus dem Bett, wortlos, zog sich offenbar hektisch an und schmiss die HaustĂŒr mit lautem Knall zu. Wirklich schade â ich hĂ€tte ihr sehr gerne noch ein Taxi gerufen.
Das Bett habe ich ĂŒbrigens heute noch. Paare waren niemals drin, schon allein, weil das Bett viel zu schmal war fĂŒr einen Dreier. Und gefragt hat seither auch niemand mehr, wie viele Frauen schon vor ihnen in meinem Bett waren. Die Wahrheit hĂ€tte ich ohnehin niemandem erzĂ€hlt.
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Wundersame Begegnung in einem Jazzkeller
âIch habe gehört, du suchst eine Frau, die etwas Ă€lter ist als du?" Ich saĂ in der schummrigen Jazzkneipe, in die sich nur selten jemand verirrt, der nicht zu den StammgĂ€sten zĂ€hlt. Die roten BacksteinwĂ€nde des alten Kellers in der Altstadt waren nur von schummrigen GlĂŒhbirnen erleuchtet, sodass aus jeder Frau eine begehrenswerte Schönheit zu werden schien. Ich drehte mich um und sah in die begehrlichen dunklen Augen eines slawisch anmutenden, unendlich sinnlichen Gesichts. Es dauert eine Weile, bevor ich Worte fand: âMag sein â aber woher wollen Sie so etwas wissen?â
Die Dame antworte nicht, sondern nahm an der Bar neben mir Platz. âTrinkst du einen Rotwein mit mir?â, fragte sie wie beilĂ€ufig, und ich beeilte mich nun zu antworten: âJa, selbstverstĂ€ndlich, Frau ⊠darf ich Ihren Namen wissen?â Die schöne, betont sinnliche aussehende Frau lĂ€chelte ein wenig und wandte mir ihr Gesicht zu. Auch im roten Schummerlicht konnte ich erkennen, dass sie eher 40 Jahre als 30 war, und so alt hatte ich mir meine Freundin nicht vorgestellt. Ich hatte gerade meinen 22. Geburtstag gefeiert und war â ich muss es gestehen â immer noch Jungfrau. Noch ganz in Gedanken hörte ich sie sagen: âOh, der Name â Schall und Rauch, nicht wahr? âNenne mich Petruschka, das passt doch zu mir, oder etwa nicht?â
Ich dachte nach â ja, Petruschka, das schöne PĂŒppchen, das durch Magie belebt wird, das gibt viel Raum fĂŒr alle Arten von Fantasien. âIch lĂ€chelte, als ich antwortete: âPetruschka ist doch ein PĂŒppchen, wenn ich mich nicht irre? Liebst du Strawinski?â Sie krĂ€uselte die Umgebung ihrer wundervollen Augen und sah mich dabei verschmitzt an: âDas ist ein Test, nicht wahr? Was wĂ€re, wenn ich Ballerina wĂ€re?â Nun musste ich lĂ€cheln. Hier verkehrten alle Arten von Frauen: Manchmal war es eine Hure aus der in der BordellstraĂe, die sich in der NĂ€he befand, mal eine der feinen Damen, die auf dem Deich am Flussufer wohnten. Sie alle kamen hierher, um den Blues zu hören, sich an ihrer Einsamkeit und Tristesse zu laben und viellicht einmal eine besondere Begegnung zu haben. Nun, ich beschloss, nicht weiter zu bohren. Meine Petruschka trank vom Wein, wobei sie die Schlucke sichtbar schlĂŒrfend mit sinnlich gespitzten Lippen nahm, was mich unglaublich faszinierte, und sah mich nur an. Ich selbst war zu jener Zeit ungewöhnlich schĂŒchtern, sodass ich kaum den Mund aufbrachte und nur den Blues mitsummte, der gerade lief: Love, oh Love, oh Careless Loveâ. Wieder lĂ€chelte Petruschka, und als ich nun so gar nichts zur Unterhaltung beitragen wollte, nahm sie meine Hand und sagte Leise: âLiebe ist immer ein Abenteuer â willst du nicht lieber an einen stilleren Ort gehen als hier?
Ich weiĂ nicht, warum ich ihr folgte, denn mit meinem Mut war es nicht weit her. Aber im nĂ€chsten Moment befand ich mich in den stillen, fast unbeleuchteten kleinen Gassen der Altstadt, ging durch einen Gang, der so schmal war, dass man ihn nur nacheinander passieren konnte, und stand plötzlich vor einem zierlichen, schmalen Haus, das aus dem 16. Jahrhundert stammen musste. Petruschka blieb kurz stehen, sah mir tief in die Augen und sagte sehr leise. âIch habe Sekt, ein Bett, werde nicht schwanger und ich bin feucht â reicht dir das, um mit mir hinaufzugehen?â
Ich wusste kaum, wie mir geschah, muss aber wohl ein âJaâ gestammelt haben, und nach zwei engen Treppen befand ich mich in einem wunderschönen, holzvertĂ€felten Raum, der nur durch eine winzige Nachttischlampe mit einem roten Schirm beleuchtet wurde. Petruschka öffnet den Sekt, stieĂ mit mir stehend an und sagte sofort, sehr, sehr leise: âdeshabillez moiâ â âzieh mich ausâ.
Ich gehorchte, und meine Liebeslust schwoll innerlich ebenso stark an wie sie meinen Penis nach auĂen trieb. Ich hatte zuvor kaum bemerkt, dass sie leichtes, seidenes Kleid trug, und darunter ebenso seidige Dessous. Erst jetzt nahm ich ihre lustvollen, kleinen BrĂŒste wahr, deren Nippel aus sanften Wölbungen hervorstachen. Eine Frau mit einem wunderschönen, jugendlichen Gesicht, dem schlanken Körper eines jungen MĂ€dchens und sinnlichen Augen â wer fragt da nach dem Alter?
Ich rĂ€usperte mich, weil ich nun eine Prozedur erwartete, die jeder Mann hasst: Ein Vorspiel, an dessen Ende dann der erbĂ€rmliche Versuch steckte, mir die Wonnen der Liebe zu schenken, selbst wenn die Frauen eigentlich gar nicht bereit waren und mir nur âetwas gönnenâ wollten. Ich hatte schon mehrfach dabei versagt, weil ich die Frauen einfach nicht verletzen wollte, wenn sie eng und trocken dalagen â vielleicht war ich deshalb noch Jungfrau.
Petruschka lĂ€chelte erneut und sagte nun sehr leise: âDu ziehst dich einfach auch aus, und du wirst erleben, wie schön die Liebe sein kann, wenn man eine wirklich zĂ€rtliche Freundin hat.â
Sie legte sich einladend auf das Bett, und als ich mich umstĂ€ndlich ausgezogen hatte, erwartete sie mich bereits mit keck geöffneten Schenkeln, die sich mir bis heute einprĂ€gten und mich immer noch zum TrĂ€umen bringen. Ich musste fast nichts tun: Sie fĂŒhrte mich mit leichter Hand, ihre Feuchtigkeit ermöglichet mir, sofort mit jenem wundervollen Spiel zu beginnen, auf das ich so lange gehofft hatte, und sie hatte die FĂ€higkeit, sich und mir noch zwei Wiederholungen zu gönnen. Am Morgen waren Stimmen in der Gasse zu hören: âAch, Kinder, wir schauen noch schnell bei der Oma vorbei, bevor ihr zur Schule gehtâ, und bald darauf hörte ich kleine Schritte auf den Treppen. Meine Petruschka erwachte wie vom Blitz getroffen, rief schnell noch: âWartet, Kinder die Oma ist noch nicht angezogenâ und warf sich einen Morgenmantel ĂŒber, kĂ€mmte sich notdĂŒrftig und ging in einen benachbarten Raum. Von dort war eine Erwachsenstimme zu hören: âHey, du siehst aber gut aus, Mutterâ, und die Kinder riefen âOma, Oma, du stehst aber heute spĂ€t aufâ.
Die Kinder gingen, und Petruschka kam wieder in den immer noch abgedunkelten Raum â wieder nackt und so, als sei nichts geschehen. âKomm, es gibt noch SĂŒĂigkeiten vor dem FrĂŒhstĂŒckâ sagte sie leichthin, und begann, mir die Wonnen der Liebe mit dem Geschick ihrer HĂ€nde und der Lust ihrer Lippen zu versĂŒĂen.
Einmal kommt der Abschied, doch zu meiner Ăberraschung sagte Petruschka nun: âWeiĂ du, wo du bis oder wie ich wirklich heiĂe?â Ich verneinte, und in der Tat deutet nichts auf ihre IdentitĂ€t hin. Etwas traurig ergĂ€nzte sie: âDann ist es besser, dass du es nie erfĂ€hrstâ. Sie zog sich konservativ mit Hose, Pulli und flachen Schuhen an, und legte mir eine Maske an, durch die ich meine Umgebung nicht mehr sehen konnte. âKeine Angst, Cherie, ich fĂŒhre dich jetzt durch ein paar stille Hinterhöfe zurĂŒck in die NĂ€he eines Taxistandes. Du nimmst die Maske dann nach einer Minute ab, versprichst du es?â
Ich hĂ€tte ihr alles versprochen, so verwirrt war ich, und in der Tat fĂŒhrte sie mich fast zu dem Ort, an dem wir uns kennengelernt hatten. Ich wartete wahrhaftig fast eine Minute, nahm die Maske ab, und blinzelte in die Gegend. Es war eine stille StraĂe, in der um diese Zeit kein Mensch zu sehen war.
Ich muss gestehen, am nĂ€chsten Tag nach jedem Haus gesucht zu haben, in dem ich meine JungfrĂ€ulichkeit verlor, doch obgleich ich einen ganzen Vormittag in der verwinkelten Altstadt verbrachte, gelang es mir nicht, auch nur eine Spur davon zu finden. Wiedergesehen habe ich sie niemals â nicht im Jazzkeller, nicht im Theater und auch nicht beim feinen Konditor in der Innenstadt, bei dem man sonst gelegentlich feine Damen sieht, die ein kleines Geheimnis haben. Heute, nach gut 18 Jahren, wĂŒsste ich gerne, wer diese wunderschöne, geheimnisvolle Frau war, doch nun ist es wohl zu spĂ€t.
Die Dame antworte nicht, sondern nahm an der Bar neben mir Platz. âTrinkst du einen Rotwein mit mir?â, fragte sie wie beilĂ€ufig, und ich beeilte mich nun zu antworten: âJa, selbstverstĂ€ndlich, Frau ⊠darf ich Ihren Namen wissen?â Die schöne, betont sinnliche aussehende Frau lĂ€chelte ein wenig und wandte mir ihr Gesicht zu. Auch im roten Schummerlicht konnte ich erkennen, dass sie eher 40 Jahre als 30 war, und so alt hatte ich mir meine Freundin nicht vorgestellt. Ich hatte gerade meinen 22. Geburtstag gefeiert und war â ich muss es gestehen â immer noch Jungfrau. Noch ganz in Gedanken hörte ich sie sagen: âOh, der Name â Schall und Rauch, nicht wahr? âNenne mich Petruschka, das passt doch zu mir, oder etwa nicht?â
Ich dachte nach â ja, Petruschka, das schöne PĂŒppchen, das durch Magie belebt wird, das gibt viel Raum fĂŒr alle Arten von Fantasien. âIch lĂ€chelte, als ich antwortete: âPetruschka ist doch ein PĂŒppchen, wenn ich mich nicht irre? Liebst du Strawinski?â Sie krĂ€uselte die Umgebung ihrer wundervollen Augen und sah mich dabei verschmitzt an: âDas ist ein Test, nicht wahr? Was wĂ€re, wenn ich Ballerina wĂ€re?â Nun musste ich lĂ€cheln. Hier verkehrten alle Arten von Frauen: Manchmal war es eine Hure aus der in der BordellstraĂe, die sich in der NĂ€he befand, mal eine der feinen Damen, die auf dem Deich am Flussufer wohnten. Sie alle kamen hierher, um den Blues zu hören, sich an ihrer Einsamkeit und Tristesse zu laben und viellicht einmal eine besondere Begegnung zu haben. Nun, ich beschloss, nicht weiter zu bohren. Meine Petruschka trank vom Wein, wobei sie die Schlucke sichtbar schlĂŒrfend mit sinnlich gespitzten Lippen nahm, was mich unglaublich faszinierte, und sah mich nur an. Ich selbst war zu jener Zeit ungewöhnlich schĂŒchtern, sodass ich kaum den Mund aufbrachte und nur den Blues mitsummte, der gerade lief: Love, oh Love, oh Careless Loveâ. Wieder lĂ€chelte Petruschka, und als ich nun so gar nichts zur Unterhaltung beitragen wollte, nahm sie meine Hand und sagte Leise: âLiebe ist immer ein Abenteuer â willst du nicht lieber an einen stilleren Ort gehen als hier?
Ich weiĂ nicht, warum ich ihr folgte, denn mit meinem Mut war es nicht weit her. Aber im nĂ€chsten Moment befand ich mich in den stillen, fast unbeleuchteten kleinen Gassen der Altstadt, ging durch einen Gang, der so schmal war, dass man ihn nur nacheinander passieren konnte, und stand plötzlich vor einem zierlichen, schmalen Haus, das aus dem 16. Jahrhundert stammen musste. Petruschka blieb kurz stehen, sah mir tief in die Augen und sagte sehr leise. âIch habe Sekt, ein Bett, werde nicht schwanger und ich bin feucht â reicht dir das, um mit mir hinaufzugehen?â
Ich wusste kaum, wie mir geschah, muss aber wohl ein âJaâ gestammelt haben, und nach zwei engen Treppen befand ich mich in einem wunderschönen, holzvertĂ€felten Raum, der nur durch eine winzige Nachttischlampe mit einem roten Schirm beleuchtet wurde. Petruschka öffnet den Sekt, stieĂ mit mir stehend an und sagte sofort, sehr, sehr leise: âdeshabillez moiâ â âzieh mich ausâ.
Ich gehorchte, und meine Liebeslust schwoll innerlich ebenso stark an wie sie meinen Penis nach auĂen trieb. Ich hatte zuvor kaum bemerkt, dass sie leichtes, seidenes Kleid trug, und darunter ebenso seidige Dessous. Erst jetzt nahm ich ihre lustvollen, kleinen BrĂŒste wahr, deren Nippel aus sanften Wölbungen hervorstachen. Eine Frau mit einem wunderschönen, jugendlichen Gesicht, dem schlanken Körper eines jungen MĂ€dchens und sinnlichen Augen â wer fragt da nach dem Alter?
Ich rĂ€usperte mich, weil ich nun eine Prozedur erwartete, die jeder Mann hasst: Ein Vorspiel, an dessen Ende dann der erbĂ€rmliche Versuch steckte, mir die Wonnen der Liebe zu schenken, selbst wenn die Frauen eigentlich gar nicht bereit waren und mir nur âetwas gönnenâ wollten. Ich hatte schon mehrfach dabei versagt, weil ich die Frauen einfach nicht verletzen wollte, wenn sie eng und trocken dalagen â vielleicht war ich deshalb noch Jungfrau.
Petruschka lĂ€chelte erneut und sagte nun sehr leise: âDu ziehst dich einfach auch aus, und du wirst erleben, wie schön die Liebe sein kann, wenn man eine wirklich zĂ€rtliche Freundin hat.â
Sie legte sich einladend auf das Bett, und als ich mich umstĂ€ndlich ausgezogen hatte, erwartete sie mich bereits mit keck geöffneten Schenkeln, die sich mir bis heute einprĂ€gten und mich immer noch zum TrĂ€umen bringen. Ich musste fast nichts tun: Sie fĂŒhrte mich mit leichter Hand, ihre Feuchtigkeit ermöglichet mir, sofort mit jenem wundervollen Spiel zu beginnen, auf das ich so lange gehofft hatte, und sie hatte die FĂ€higkeit, sich und mir noch zwei Wiederholungen zu gönnen. Am Morgen waren Stimmen in der Gasse zu hören: âAch, Kinder, wir schauen noch schnell bei der Oma vorbei, bevor ihr zur Schule gehtâ, und bald darauf hörte ich kleine Schritte auf den Treppen. Meine Petruschka erwachte wie vom Blitz getroffen, rief schnell noch: âWartet, Kinder die Oma ist noch nicht angezogenâ und warf sich einen Morgenmantel ĂŒber, kĂ€mmte sich notdĂŒrftig und ging in einen benachbarten Raum. Von dort war eine Erwachsenstimme zu hören: âHey, du siehst aber gut aus, Mutterâ, und die Kinder riefen âOma, Oma, du stehst aber heute spĂ€t aufâ.
Die Kinder gingen, und Petruschka kam wieder in den immer noch abgedunkelten Raum â wieder nackt und so, als sei nichts geschehen. âKomm, es gibt noch SĂŒĂigkeiten vor dem FrĂŒhstĂŒckâ sagte sie leichthin, und begann, mir die Wonnen der Liebe mit dem Geschick ihrer HĂ€nde und der Lust ihrer Lippen zu versĂŒĂen.
Einmal kommt der Abschied, doch zu meiner Ăberraschung sagte Petruschka nun: âWeiĂ du, wo du bis oder wie ich wirklich heiĂe?â Ich verneinte, und in der Tat deutet nichts auf ihre IdentitĂ€t hin. Etwas traurig ergĂ€nzte sie: âDann ist es besser, dass du es nie erfĂ€hrstâ. Sie zog sich konservativ mit Hose, Pulli und flachen Schuhen an, und legte mir eine Maske an, durch die ich meine Umgebung nicht mehr sehen konnte. âKeine Angst, Cherie, ich fĂŒhre dich jetzt durch ein paar stille Hinterhöfe zurĂŒck in die NĂ€he eines Taxistandes. Du nimmst die Maske dann nach einer Minute ab, versprichst du es?â
Ich hĂ€tte ihr alles versprochen, so verwirrt war ich, und in der Tat fĂŒhrte sie mich fast zu dem Ort, an dem wir uns kennengelernt hatten. Ich wartete wahrhaftig fast eine Minute, nahm die Maske ab, und blinzelte in die Gegend. Es war eine stille StraĂe, in der um diese Zeit kein Mensch zu sehen war.
Ich muss gestehen, am nĂ€chsten Tag nach jedem Haus gesucht zu haben, in dem ich meine JungfrĂ€ulichkeit verlor, doch obgleich ich einen ganzen Vormittag in der verwinkelten Altstadt verbrachte, gelang es mir nicht, auch nur eine Spur davon zu finden. Wiedergesehen habe ich sie niemals â nicht im Jazzkeller, nicht im Theater und auch nicht beim feinen Konditor in der Innenstadt, bei dem man sonst gelegentlich feine Damen sieht, die ein kleines Geheimnis haben. Heute, nach gut 18 Jahren, wĂŒsste ich gerne, wer diese wunderschöne, geheimnisvolle Frau war, doch nun ist es wohl zu spĂ€t.
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Begegnung mit einer reifen Tigerin in einer Bar
Du hast sie im DÀmmerlicht gesehen, in der Bar, in die du nicht ganz zufÀllig gehst. GedÀmpftes Licht, ein Stierkampfplakat, sinnliche Lieder vom Tonband, mal hingehaucht, mal leidenschaftlich herausgeschrien.
Ihr Mund ist viel zu stark geschminkt, aber du hast sogleich Lust darauf gehabt, deine Zunge durch ihre Lippen zu zwĂ€ngen und ihre Mundhöhle auszukosten. Sie kommt an deinen Tisch, weil sie deine begehrlichen Blicke spĂŒrt. Vielleicht sehnt sie sich nach deinen KĂŒssen, deiner Zunge ⊠nur deiner Zunge? Sie ist imposant â von den blond nachgefĂ€rbten Haaren ĂŒber die groĂen, fraulichen BrĂŒste bis zu den High Heels. Du siehst auf ihre FingernĂ€gel und bemerkst, wie lang und sinnlich sie sind. âSomething Bittersweetâ denkst du, und ein Lied kommt dir in den Sinn, schemenhaft.
Sie beginnt eine Unterhaltung, ganz harmlos, wie selbstverstĂ€ndlich, sie nimmt den Songtext, der gerade vom Band kommt: "Que sera, sera ⊠was wird sein." Nach einer Weile leitet sie schnell ĂŒber ⊠âund heute Abend, wirst du allein bleiben wollen?â Alles geht dir zu schnell, doch sie legt ihre Hand auf deine: âIch lade dich zu einem Piccolo ein, und dann ĂŒberlegst du es dirâ ⊠im Grunde hast du dich doch schon entschieden, nicht wahr? Du denkst noch ĂŒber ihr stark geschminktes Gesicht nach, es stöĂt dich noch etwas ab. Aber das wĂ€ren diese wundervoll hervortretenden BrĂŒste, die dunkel pigmentieren Aureolen, die du zu erkennen glaubst, die Brustwarzen, die in deiner Fantasie schon stark erigiert sind. Der Mund, den sie stĂ€ndig spitzt, wenn sie schweigt.
Sie spricht darĂŒber, wie kurz das Leben ist und dass man es deshalb so intensiv genieĂen solle, wie es möglich ist, und du denkst: âja, fĂŒr dich ⊠aber ich bin noch jung, ich kann noch viele Dinge erleben, ich muss nicht unbedingt eine Frau leiben, deren Alter zwischen 40 und 50 liegen kann â undefinierbar.â Als hĂ€tte die Frau es erraten, spricht sie nun zu dir, mit einer gutturalen Altstimme, genau der Stimme, der du schon immer verfallen bist. âMeinst du, alte Tigerinnen wĂŒrden keine neuen Tricks mehr kennen?â Dabei gruben sich ihre bekrallten Finger tief in seinen Unterarm, sodass er sich mit MĂŒhe zurĂŒckhalten konnte, aufzuschreien. Noch angespannt antwortest du hektisch: ja ⊠ich meine nein, aber ich âŠâ nach dem âaberâ siehst du zufĂ€llig in ihre Augen, in denen sich auf dunkelgrĂŒnem Grund hellgelbe Blitze zeigten, wĂ€hrend sich die Pupille bestĂ€ndig zu weiten scheint. Du spĂŒrst, wie die Augen dich verschlingen, wie du in ihr Gehirn gezogen wirst, wie du Teil ihres Plans fĂŒr diese Nacht wirst. Du kannst dich nicht dagegen wehren, nicht einmal etwas sagen, denn deine Kehle wird trocken. Sie ergreift die Macht ĂŒber dich, beflĂŒgelt deine verborgenen LĂŒste, die du schon immer hattest, aber nie auszuleben wagtest. Du hörst ihre Worte wie durch eine Glaswand, wĂ€hrend sie dir ins Ohr flĂŒstert: âIch werde deine wilde Tigerin sein, und dich mit meinen Krallen kratzen und mit meinen spitzen ZĂ€hnen beiĂen, bis du den Verstand verlierst und mir zu FĂŒĂen liegst â und dann wird das Spiel erst richtig losgehen. Der Schmerz wird dir Kraft verleihen âŠâ und schlieĂlich, nach einer kleinen Pause und viel deutlicher: âUnd die wirst du brauchen, das verspreche ich dirâ.
Du wirst dich nicht wiedererkennen, wĂ€hrend sie mit dir spielt. Wolltest du nicht immer schon das Spielzeug einer Frau sein, einer wirklich reifen, sinnliche Frau, die dich fordert? Na? Sie lĂ€sst dir keine Wahl. Du musst bis an deine Grenzen gehen, musst dich erniedrigen und erhöhen lassen, wĂ€hrend sie die FĂ€den in der Hand behĂ€lt. Sie wird dich loslassen, noch bevor es Morgen wird, und du wirst nicht mehr schlafen in dieser Nacht, weil der Schmerz dich wachhĂ€lt und in deinem Hirn grĂŒne Augen aufblitzen.
Du wirst ins BĂŒro gehen am nĂ€chsten Tag, sicher. Du bist pflichtbewusst, nicht wahr? Deiner SekretĂ€rin wirst du sagen, eine Katze hĂ€tte dich gekratzt, und du wirst froh sein, dass sie deinen RĂŒcken und deinen Po nicht sehen kann. Der Schmerz wird dich heute bei jeder Bewegung an sie erinnern, und schon denkst du daran, sie anzurufen. Aber erst einmal wirst du den Saunagang mit den Kollegen aus der Werbeabteilung absagen. Wenn du nachdenkst, wirst du in Zukunft noch mehr absagen mĂŒssen, nicht wahr?
Ihr Mund ist viel zu stark geschminkt, aber du hast sogleich Lust darauf gehabt, deine Zunge durch ihre Lippen zu zwĂ€ngen und ihre Mundhöhle auszukosten. Sie kommt an deinen Tisch, weil sie deine begehrlichen Blicke spĂŒrt. Vielleicht sehnt sie sich nach deinen KĂŒssen, deiner Zunge ⊠nur deiner Zunge? Sie ist imposant â von den blond nachgefĂ€rbten Haaren ĂŒber die groĂen, fraulichen BrĂŒste bis zu den High Heels. Du siehst auf ihre FingernĂ€gel und bemerkst, wie lang und sinnlich sie sind. âSomething Bittersweetâ denkst du, und ein Lied kommt dir in den Sinn, schemenhaft.
Sie beginnt eine Unterhaltung, ganz harmlos, wie selbstverstĂ€ndlich, sie nimmt den Songtext, der gerade vom Band kommt: "Que sera, sera ⊠was wird sein." Nach einer Weile leitet sie schnell ĂŒber ⊠âund heute Abend, wirst du allein bleiben wollen?â Alles geht dir zu schnell, doch sie legt ihre Hand auf deine: âIch lade dich zu einem Piccolo ein, und dann ĂŒberlegst du es dirâ ⊠im Grunde hast du dich doch schon entschieden, nicht wahr? Du denkst noch ĂŒber ihr stark geschminktes Gesicht nach, es stöĂt dich noch etwas ab. Aber das wĂ€ren diese wundervoll hervortretenden BrĂŒste, die dunkel pigmentieren Aureolen, die du zu erkennen glaubst, die Brustwarzen, die in deiner Fantasie schon stark erigiert sind. Der Mund, den sie stĂ€ndig spitzt, wenn sie schweigt.
Sie spricht darĂŒber, wie kurz das Leben ist und dass man es deshalb so intensiv genieĂen solle, wie es möglich ist, und du denkst: âja, fĂŒr dich ⊠aber ich bin noch jung, ich kann noch viele Dinge erleben, ich muss nicht unbedingt eine Frau leiben, deren Alter zwischen 40 und 50 liegen kann â undefinierbar.â Als hĂ€tte die Frau es erraten, spricht sie nun zu dir, mit einer gutturalen Altstimme, genau der Stimme, der du schon immer verfallen bist. âMeinst du, alte Tigerinnen wĂŒrden keine neuen Tricks mehr kennen?â Dabei gruben sich ihre bekrallten Finger tief in seinen Unterarm, sodass er sich mit MĂŒhe zurĂŒckhalten konnte, aufzuschreien. Noch angespannt antwortest du hektisch: ja ⊠ich meine nein, aber ich âŠâ nach dem âaberâ siehst du zufĂ€llig in ihre Augen, in denen sich auf dunkelgrĂŒnem Grund hellgelbe Blitze zeigten, wĂ€hrend sich die Pupille bestĂ€ndig zu weiten scheint. Du spĂŒrst, wie die Augen dich verschlingen, wie du in ihr Gehirn gezogen wirst, wie du Teil ihres Plans fĂŒr diese Nacht wirst. Du kannst dich nicht dagegen wehren, nicht einmal etwas sagen, denn deine Kehle wird trocken. Sie ergreift die Macht ĂŒber dich, beflĂŒgelt deine verborgenen LĂŒste, die du schon immer hattest, aber nie auszuleben wagtest. Du hörst ihre Worte wie durch eine Glaswand, wĂ€hrend sie dir ins Ohr flĂŒstert: âIch werde deine wilde Tigerin sein, und dich mit meinen Krallen kratzen und mit meinen spitzen ZĂ€hnen beiĂen, bis du den Verstand verlierst und mir zu FĂŒĂen liegst â und dann wird das Spiel erst richtig losgehen. Der Schmerz wird dir Kraft verleihen âŠâ und schlieĂlich, nach einer kleinen Pause und viel deutlicher: âUnd die wirst du brauchen, das verspreche ich dirâ.
Du wirst dich nicht wiedererkennen, wĂ€hrend sie mit dir spielt. Wolltest du nicht immer schon das Spielzeug einer Frau sein, einer wirklich reifen, sinnliche Frau, die dich fordert? Na? Sie lĂ€sst dir keine Wahl. Du musst bis an deine Grenzen gehen, musst dich erniedrigen und erhöhen lassen, wĂ€hrend sie die FĂ€den in der Hand behĂ€lt. Sie wird dich loslassen, noch bevor es Morgen wird, und du wirst nicht mehr schlafen in dieser Nacht, weil der Schmerz dich wachhĂ€lt und in deinem Hirn grĂŒne Augen aufblitzen.
Du wirst ins BĂŒro gehen am nĂ€chsten Tag, sicher. Du bist pflichtbewusst, nicht wahr? Deiner SekretĂ€rin wirst du sagen, eine Katze hĂ€tte dich gekratzt, und du wirst froh sein, dass sie deinen RĂŒcken und deinen Po nicht sehen kann. Der Schmerz wird dich heute bei jeder Bewegung an sie erinnern, und schon denkst du daran, sie anzurufen. Aber erst einmal wirst du den Saunagang mit den Kollegen aus der Werbeabteilung absagen. Wenn du nachdenkst, wirst du in Zukunft noch mehr absagen mĂŒssen, nicht wahr?
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