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Welche Sorte Schlampe bist du?
Wenn du mit Männern sprichst, ist jede von uns eine Schlampe, die mehr als vier Lover pro Jahr hat, oder zwei auf derselben Party, nacheinander. Mehrfachtäterin, Serientäterin, Paralleltäterin: Der Sammelbegriff „Schlampe“ passt.
Manche sagen voller Stolz: „Ja, wir sind Schlampen“, weil sie mal blöd angegangen worden sind. Doch was macht eigentlich eine Schlampe aus?
Vor allen Dingen haben Schlampen genau so viel Sex, wie sie wollen und mit wem sie wollen. Das habe ich jedenfalls bisher gedacht. Doch jetzt werden Schlampen schon in Gruppen eingeteilt:
1. Schlampen, die Sex lieben und die Sex haben,weil es ihnen SpaĂź macht. Warum eigentlich nicht?
2. Schlampen, die zur Selbstbestätigung herumschlafen. Arme, dumme Luderchen.
3. Die rebellische Schlampe – sie will Sex, weil man ihr gesagt hat, dass Sex schlecht ist. Da krieg ich das Würgen.
4. Die jungfräuliche Schlampe. Sie will alles ausprobieren, und da gibt es ja so viele Dinge, nicht wahr? Trotzdem finde ich das irgendwie daneben, wenn eine Frau über 25 so was macht.
5. Die Schlampe, die sich hochschläft. Kolleginnen hassen sie, aber wenn’s klappt, ist sie fein heraus.
Na schön, also nicht alle Schlampen haben so viel Sex, wie sie wollen: Manche sind einfach zu blöd, andere wollen zu schlau sein. Doch wen geht es eigentlich was an? Ob dich jemand Schlampe nennt oder Zimperliese, kann dir doch eigentlich egal sein. Hauptsache, du weißt, wer du bist. Oder willst du dich hier mal outen und uns sagen, was für eine Schlampe du bist?
Manche sagen voller Stolz: „Ja, wir sind Schlampen“, weil sie mal blöd angegangen worden sind. Doch was macht eigentlich eine Schlampe aus?
Vor allen Dingen haben Schlampen genau so viel Sex, wie sie wollen und mit wem sie wollen. Das habe ich jedenfalls bisher gedacht. Doch jetzt werden Schlampen schon in Gruppen eingeteilt:
1. Schlampen, die Sex lieben und die Sex haben,weil es ihnen SpaĂź macht. Warum eigentlich nicht?
2. Schlampen, die zur Selbstbestätigung herumschlafen. Arme, dumme Luderchen.
3. Die rebellische Schlampe – sie will Sex, weil man ihr gesagt hat, dass Sex schlecht ist. Da krieg ich das Würgen.
4. Die jungfräuliche Schlampe. Sie will alles ausprobieren, und da gibt es ja so viele Dinge, nicht wahr? Trotzdem finde ich das irgendwie daneben, wenn eine Frau über 25 so was macht.
5. Die Schlampe, die sich hochschläft. Kolleginnen hassen sie, aber wenn’s klappt, ist sie fein heraus.
Na schön, also nicht alle Schlampen haben so viel Sex, wie sie wollen: Manche sind einfach zu blöd, andere wollen zu schlau sein. Doch wen geht es eigentlich was an? Ob dich jemand Schlampe nennt oder Zimperliese, kann dir doch eigentlich egal sein. Hauptsache, du weißt, wer du bist. Oder willst du dich hier mal outen und uns sagen, was für eine Schlampe du bist?
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Anti-Aids-Kampagne zu “scharf” für Jugendliche?
Diese Anti-Aids-Kampagne ist vielen Erwachsenen ein Dorn im Auge – doch ist eine Altersbeschränkung nötig? Manche meinen, die neue Kampagne der JWT Paris und der Organisation AIDES gegen die Lustseuche AIDS (HIV, Sida) sei „jugendgefährdend“, weil in humoristischer Wiese gezeigt wird, was man alles mit den Fingern tun kann – inklusive der Möglichkeit, sich durch einen Tropfen Blut auf HIV testen zu lassen.
Die Kampagne:
Wir meinen: Nichts ist jugendgefährdend, was auch nur einen einzigen Menschen davon abbringt, sich mit dem HIV-Virus zu infizieren. Es gab grausame, lustvolle und befremdliche Anti-Aids-Kampagnen. Diese hier ist einer Gesellschaft gewidmet, die Sex spielerischer auffasst als jede andere Gesellschaftsordnung zuvor. Wer da von „jugendgefährdend“ redet, sollte bitte einmal überlegen, was die Jugend wirklich gefährden könnte: Irreführende und unvollständige Informationen von Elternhaus und Schule zu bekommen, beispielsweise.
Wie die Kampagne hergestellt wurde:
Die Kampagne:
Wir meinen: Nichts ist jugendgefährdend, was auch nur einen einzigen Menschen davon abbringt, sich mit dem HIV-Virus zu infizieren. Es gab grausame, lustvolle und befremdliche Anti-Aids-Kampagnen. Diese hier ist einer Gesellschaft gewidmet, die Sex spielerischer auffasst als jede andere Gesellschaftsordnung zuvor. Wer da von „jugendgefährdend“ redet, sollte bitte einmal überlegen, was die Jugend wirklich gefährden könnte: Irreführende und unvollständige Informationen von Elternhaus und Schule zu bekommen, beispielsweise.
Wie die Kampagne hergestellt wurde:
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Ă–sterreichische Frauen wollen angeblich den Monsterpenis
Für Österreichische Frauen gibt es schlechte Nachrichten: Während angebliche 12,5 Prozent der Frauen bei einer Umfrage für „Etxra Large“ plädierten und damit einen Penis von über 25 Zentimetern genießen beziehungsweise ertragen wollten, werden nur etwa 0,1 Prozent tatsächlich in den zweifelhaften Genuss kommen. Mehr mehr Männer mit solchen Penisgrößen stehen leider nicht zur Verfügung, und die „bestbestückten“ Männer würden ja sogar noch für die restlichen 87,5 Prozent infrage kommen. Na, dann stellt euch mal in die Reihe, bis ihr dran seid, Gitschen. Übrigens wollte mehr als die Hälfte der angeblich befragten Österreicherinnen "Übergrößen" (das beutet: mehr als 15 Zentimeter).
Ich kann es auch anders ausdrücken: Das ganze ist so geschmacklos, dass man sich wahrhaftig schämt. Offenbar waren die Frauen nicht recht bei Verstand, als sie ihr Kreuzchen bei mehr als 25 Zentimetern gemacht haben. Oder sie hätten, um selbst geschmacklos zu werden, einmal überprüfen können, wie weit sie ihre Dildos einführen können.
Die Befragten waren ĂĽbrigens alle Mitglieder des Seitensprung-Portals Ashley Madison. Ob die dort registrierten Damen dort immer mit einem SchneiderbandmaĂź zum Rendezvous gehen?
Ich kann es auch anders ausdrücken: Das ganze ist so geschmacklos, dass man sich wahrhaftig schämt. Offenbar waren die Frauen nicht recht bei Verstand, als sie ihr Kreuzchen bei mehr als 25 Zentimetern gemacht haben. Oder sie hätten, um selbst geschmacklos zu werden, einmal überprüfen können, wie weit sie ihre Dildos einführen können.
Die Befragten waren ĂĽbrigens alle Mitglieder des Seitensprung-Portals Ashley Madison. Ob die dort registrierten Damen dort immer mit einem SchneiderbandmaĂź zum Rendezvous gehen?
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Behauptung: Die Jugend hat genug vom Sex – und Frauen sowieso

schon wieder eine seele von der wollust gerettet ...
Die Trends in der Liebe kommen und gehen – doch eigentlich gibt es sie gar nicht, denn die Liebe als solche kennt keine „Trends“. Wir kennen ja das öffentliche Lamento: Junge Frauen beginnen viel zu früh mit dem Sex, sie sind dabei viel zu unvorsichtig, und sie haben viel zu viele Sexpartner. Das alles stimmt immer dann, wenn man sich an solchen Jugendlichen orientiert, die irgendwie „auffällig“ werden – und nur solche lernen Sozialpädagogen kennen. Wenn man dann noch einen guten Kontakt zur Presse hat und über die vermeintlich erfolgreichen Rettungsversuche schwadronieren kann, dann ist die Publicity für die eigene Hilfsorganisation gerettet – auf Kosten einer Jugend, die nicht wirklich so ist, wie man dies schilderte. Das typische Beispiel waren die diversen Beiträge deutscher Zeitungen zur „Generation Porno“.
Nun haben wir den Salat: Man verkündet uns inzwischen das Gegenteil – ebenso unqualifiziert, an Einzelbeispielen orientiert, nur dass man diesmal offensichtlich gelangweilte Wohlstandsjugendliche im Auge hat: „Sex hat doch keinen Sinn – er ist so schmutzig“ will der Kolumnist des „New York Observer“ auf einer Party vernommen haben, auf der offenbar niemand mit jemandem bumste - wi schrecklich, nicht wahr? Wir hörten aus Deutschland, dass Frauen jenseits der 40 sehr zufrieden mit dem Single-Dasein wären und aus anderer Quelle, dass Sex (jedenfalls mit Männern) für sie durchaus entbehrlich wäre – Kontakte zu Vibratoren wurden nicht als „Sex haben“ gezählt.
Neben den Frauen über 40 haben angeblich auch die jungen Frauen „genug vom Sex“ – behaupten sie jedenfalls. Angeblich hatten die Eltern zu viel Sex – und nun weigerten sich die Töchter Sex zu haben, ja, sogar darüber zu reden. Schick ist vielmehr, solche Sätze zu sagen:
Sex wird überbewertet. Er braucht einmal Urlaub, und sein Telefon gehört abgeschaltet – und er muss weg von seinem Spitzenplatz.
Klar ist es schick, so etwas zu behaupten. Da kann man sich einen weißen Fuß machen – und zwar sowohl bei den Extremfeministinnen wie auch bei den Kirchgängern. Sex ist dazu da, Baby zu machen, und Brüste sind ausschließlich zur Ernährung von Säuglingen da – das haben wir alles schon mal gehört.
Oh, übrigens – wer ist schuld? Alles ganz einfach: die Pornografie. Erst hat sie die Jugend dazu verleitet, alles auszuprobieren und nun langweilen sie sich dabei.
Oh, wie schön ist es doch, Labervogel, Pardon: Kolumnist zu sein. Frei von jeder Verantwortung kann man dann einmal über eine Jugend schimpfen, die herumrammelt wie die Kaninchen und dann wieder über eine, sich benimmt wie in der Tanzstunde. Nur, dass es beide nicht wirklich gibt. Die meisten Menschen leben und lebten ohne Trends – sie wollten es einfach einmal wissen und sind miteinander in die Kiste gegangen – auf Biegen und Brechen, wenn es sein musste – na, und später? Da haben sie sich wirklich verliebt. Das tun sie auch heute Abend wieder – im kleinsten Provinznest oder in New York.
Bearbeitet nach Presseberichten, Pressmitteilungen und (soweit Deutschland betroffen ist) eigenen Beobachtungen.U nter anderem: The Observer , New York Times, Salon.com. Bildnachweis: © 2010 by M Reza Faisal
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