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Beim engen Tanzen die Kerle „erleichtern“?

der tanz - vorbereitung für casual sex oder suche nach anerkennung?
Diese Geschichte habe ich gestern mit meiner Freundin Sybille bequatscht. Also, wie soll ich anfangen? Ja, richtig: Also ich hatte da gelesen, wie eine Frau auf einen „Steifen“ beim engen Tanzen reagiert. Ist ja immer lustig, mal Meinungen zu hören: Bei einem Forum war die Frau echt streng, die hatte gleich drei Männer mit je einem Steifen a einem Abend im Arm. Ja, ihr ahnt es – Tanzkurs. Soll beim Tango passiert sein. In manchen Foren steht so herum, in anderen anders herum, jedenfalls waren manche Frauen empört, andere stolz, dass die Kerle bei ihnen einen Steifen bekommen haben. Weil ich nicht mehr so ganz auf dem Laufenden bin bei engen Tänzchen, habe ich mal meine Freundin Sybille gefragt. Die geht manchmal zu so komischen Bällen für die Ü-30, und da wird ja auch noch auf Tuchfühlung getanzt, damit man sich besser kennenlernt.
Also, die Sybille hat gesagt, dass die meisten Männer beim engen Tanzen einen Steifen bekommen und sie das auch ganz natürlich findet. Na, und dann hat sie noch so schelmisch gesagt, dass sie es genießt, weil die Männer ja echt meistes bei ihr so wild werden und nicht bei anderen. Das hätte sie schon herausbekommen.
Na, ich hab sie dann noch gefragt, was die denn machen würde, wenn da beim Mann so ein Stückchen vorsteht und nicht zurückweichen will. Da hat sie mich angeschaut, als wollte sie sagen: „Ach du Dummchen, was weißt denn du?“ aber gesagt hat sie: „Na, Ina, wenn er mir gefällt, dann mach ich ihn noch wilder, und wenn nicht, dann tanze ich noch den Tanz und das war es.“ Jetzt blieb mir aber der Mund offen stehen: „Du machst ihn noch … wilder?“ Also da hat mich Sybille ausgelacht und gesagt: „Na, wenn er schon so süß rollig ist, dann musst du das doch ausnutzen. Ich helf‘ halt noch ein bisschen nach mit der Hand, damit er zu träumen anfängt, und wenn das auch noch nichts nützt, dann geb ich ihm Zungenküsse.“ „Verflixt“, versuchte ich noch einmal zu widersprechen: „Aber du hast doch nix davon, wenn du die Kerle so erleichterst.“
Da hat die Sybille herausgeprustet und gesagt: „Du hör, Ina, wenn ich jeden Kerl dazu bringe, beim Tanzen zu „kommen“, dann ist das für mich doch ein Supererfolgserlebnis, ich meine, was will ich denn noch mehr?“
Tja, das machte mir irgendwie sprachlos, doch ich versuchte es noch ein letztes Mal: „Ich meine, könntet du nicht mit den Kerlen für Dates verabreden oder so? Zu Hause ist’s doch gemütlicher als auf der Tanzfläche.“ „Och“, hat die Sybille da geantwortet, „da hab ich doch bloß Angst vor Aids und Schwangerschaft und so – guck, so wie ich es mache, passiert nie was. Ich hab meinen Spaß und die Kerle freuen sich darüber.“
Seitdem überlege ich ja nun wirklich, wenn ich mal mit Sybille zum Tanzen gehen sollte, ob ich dann wirklich mit jemandem tanzen sollte, der schon durch „Ihre Hände“ gegangen war.
Hast du wirklich einen Fetisch?
Manche haben ihn, manche haben ihn nicht, und manche hätten gerne den Mut, einen zu haben: einen wirklich sinnlichen, süchtig machenden, total verbotenen süßen und geheimnisvollen Fetisch.
Die Frage ist nur: Was ist ein Fetisch? Wer bestimmt, was ein Fetisch ist? Und wie wirkt es sich aus, einen Fetisch liebevoll zu pflegen? Ein sehr bekannter Werbeträger im Internet bekommt schon lange Ohren, wenn man nur das Wort „Fußfetischismus“ erwähnt. Pfui Teufel, so etwas tut man doch nicht? Dabei ist der Fuß durch und durch körperlich, also kein Gegenstand, und deswegen eigentlich auch kein Fetisch. Die glühende Verehrung, die dem Frauenfuß zuteilwird, mag manchmal merkwürdig erscheinen – doch ist es nicht auch merkwürdig, ständig im Straßenbild halb entblößte, erotisch anmutende Brüste zu Gesicht zu bekommen?
Ja, der Fetisch – Leder, Lack, Pelz, Seide, Samt … und das alles auf Frauenhaut, versteht sich. Wer es ohne Frau begehrt, ist tatsächlich ein Fetischist, wer es auf der Frauenhaut wünscht, ist bestenfalls ein Erotomane. Ich würde euch ja gerne mehr schreiben – wie de Begriff entstanden ist, warum man ihn verwendet, wer ihn wie und warum geprägt hat. Aber das alles hat jemand schon ganz wundervoll getan – leider in englischer Sprache, aber sehr sorgfältig.

wer liebt den pelz mehr? er oder sie?
Ja, der Fetisch – Leder, Lack, Pelz, Seide, Samt … und das alles auf Frauenhaut, versteht sich. Wer es ohne Frau begehrt, ist tatsächlich ein Fetischist, wer es auf der Frauenhaut wünscht, ist bestenfalls ein Erotomane. Ich würde euch ja gerne mehr schreiben – wie de Begriff entstanden ist, warum man ihn verwendet, wer ihn wie und warum geprägt hat. Aber das alles hat jemand schon ganz wundervoll getan – leider in englischer Sprache, aber sehr sorgfältig.
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Angst, Lust und das Spiel mit der Erregung

angst und lust beim klirren von ketten
Ich selber habe Angst, mich ganz zu unterwerfen. Ein bisschen damit spielen, klar, das haben wir alle getan, oder? Aber wirklich hilflos zu sein? Gefesselt zu werden? Mit verbundenen Augen zu warten, was sich der Partner ausgedacht hat? Sicher, es kribbelt manchmal. Doch, was siegt? Meistens mein Anstand. Irgendwie bin ich viel zu wohlerzogen, um „Rollenspiele zu machen“. Freuden haben mir schon eingeredet, das sei die Angst davor, eventuell Lust daran zu bekommen. Sollen sie denken, was sie wollen.
Eine Freundin gestand mir letzte Woche, wie sie sich schämt, sich auszuziehen, nur auszuziehen. Ich sagte ihr, das würde ich verstehen, weil mir das nun wirklich genauso geht. Aber sie sah dabei lüstern aus, so als wollte sie mir etwas mehr dazu sagen. Ziemlich beiläufig begann sie dann: „Ich hasse es, wenn die Augen von Frauen und Männer auf meinen nackten Körper gerichtet sind – aber ich will es immer wieder erleben.“ Ich war irritiert: „Du gehst irgendwo hin, um dich nackt auszuziehen? Und was passiert, wenn du dann nackt bist? Schlafen dann alle mit dir, die Frauen und Männer?“ Sie begann zu flüster, drängte sich dicht an mein Ohr, so, als ob die Wände zuhören könnten.
Die Wände wären wohl errötet, wenn sie Ohren gehabt hätten. Na, und ich? Puterrot bin ich geworden. „Das machst du wirklich?“ stolperte ich mehr heraus als es zu fragen. „Warum denn nur, du Arme?“
Meine Freundin lächelte nun, ein wenig in sich gekehrt: „Nenn mich nicht ‚du Arme`, es ist einfach prickelnd, wenn ich in diesem Gewölbekeller Lust und Angst zugleich verspüre – ein bisschen wie Achterbahn fahren, nur viel geiler.“ Dabei sah sie mich mit brennenden Augen an, als wolle sie sagen: „Komm mit, und versuch es doch euch einmal“. Sie will mich neugierig machen, will, dass wir gemeinsam Ängste und Lüste durchstehen, so wie damals. Aber nein, ich kann nicht. Ich fürchte mich vor feuchten Kellern, absoluter Dunkelheit, ekligen Kellerasseln, dröhnenden Schritten, pfeifenden Ratten und klirrenden Ketten. Allein der Gedanke, nackt angestarrt zu werden, ekelt mich an. Nein – es ist „nein“, definitiv.
Meine Freundin grinst mich an. „Aber für eine gute Story würdest du vielleicht mitkommen, ich meine, du schreibst doch ab und zu über so etwas?“ „Nein“, sage ich, „ich komme nicht mal für eine gute Story mit, wenn ich irgendwo mitmachen muss.“
Ich habe mir ihre Geschichte erzählen lassen. Sie handelt von einer selbstbewussten Frau, die dann und wann ihre nackte Seele vorzeigt – so unverhüllt, dass man glaubt, die Nervenenden in ihren Augen vibrieren zu sehen. Ich habe zugehört, neugierig, bisweilen atemlos, angetörnt, abgeschreckt und über alle Maßen verwirrt.
Ob ich die Worte neu ordnen soll, um die Geschichte für euch zu schreiben? Noch finde ich sie nicht einmal, die Worte, die nötig wären, um den kalten Schweiß zu schildern, der meiner Heldin auf der Stirn stand, als man sie aufforderte … (pst …) … nein, ich will keine erotische Kitschgeschichte daraus machen. Ich will, dass euch beim Lesen die Furcht zwischen deinen Haaransatz und deinen nackten Rücken kriecht, und dass dir zugleich die Lust in den Unterleib fährt, und du nicht verhindern kannst, von der Angst und der Lust zugleich fasziniert zu sein.
Ich will es. Aber kann ich es auch?
Dieses Essay soll dazu dienen, euch anzuregen. Wie kann man das Gemisch aus Lust und Angst glaubhaft schildern? Welche Stilmittel würdet ihr einsetzen? Schreibt uns oder hinterlasst hier eine Nachricht.
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