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Das sinnliche Spiel mit Schmerz, Unterwerfung und Gefahr

schamvoll oder mühelos hinein gleitend in die welt der unterwerfung?


„Ach, verschonen sich mit der Frage, warum ich dies tue“ – das ist die aussage, die man am häufigsten hört, wenn man mit den „passiven“ Liebhaberinnen und Liebhabern von Schmerz, Unterwerfung und Lustfolter spricht. Die Informationen darüber sind dürftig und oft nicht ganz zutreffend, was an dreierlei liegen mag:

1. Die BDSM-Szene, die früher relativ freizügig und gelegentlich sogar objektiv über ihre Aktivitäten berichtete, hat sich wieder in ihre Katakomben zurückgezogen.
2. Das Internet wird inzwischen auch bei sogenannten „Dominas“ von Werbeagenturen beherrscht, die mit Keywords und dergleichen versuchen, ganz bestimmte Praktiken und ihren Vollzug in den Vordergrund zu stellen. Wie sich die Kunden tatsächlich fühlen, spielt dabei kaum noch eine Rolle. Viel wichtiger ist den Agenturen, wie sich „fühlen sollten“, damit sie neugierig werden.
3. Wenn die meisten Informationen von Dominas zu Werbezwecken veröffentlicht werden, kommt insbesondere der sinnliche Inhalt der Beziehung zwischen der Herrin (dem Herrn) und dem sklavischen Liebhaber der Unterwerfung zu kurz. Was bleibt, ist lediglich die Schilderung der Abläufe während einer Dienstleistung.

Dabei sind gerade die simulierte vollständige Unterwerfung, der als sensationell empfundene Schmerz und die subjektive Gefahr die wesentlichen Gründe, die faszinierende Welt der zunächst befremdlichen Lüste zu betreten – und möglichst nicht nur in die Welt der Dominierung als Dienstleistung einzusteigen.

Wir meinen: Menschen steigen nicht einfach schrankenlos in die Welt der sinnlichen Schmerz- und Unterwerfungslüste ein. Sie haben Bedenken, Schämen sich, behalten Zweifel, erleiden unerwünschte Qualen, verfallen Ausbeuterinnen oder Betrügerinnen. Warum eigentlich kommen sie nicht zu Wort? Haben sie Angst, zu den eigenen Lüsten zu stehen und zuzugeben, dass sie „gelinkt“ wurden?

Wir stellen diese Fragen ganz bewusst, denn unsere Leserinnen und Leser erwarten entweder Tatsachen oder sinnliche Märchen, die man auch als „Erotik-Short-Storys“ bezeichnen könnte.

Was meinen Sie?

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Geschrieben von Induna

15.10.2011 um 18:36:28

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Mein erstes Mal: Scharfe rote Krallen im Männerrücken



Seit ich ungefähr 21 war und meinen pietistischen Eltern endlich entflohen war, habe ich mich für Männer immer aufreizend zurechtgemacht. Meine Lippen, meine Fingernägel und meine Zehennägel habe ich seit damals immer blutrot angemalt. Am Anfang habe ich noch gedacht: „Na, Isi, das sieht doch ein bisschen übertrieben aus“, aber die Männerblicke, die ich einfing, waren so wild, dass ich noch ein bisschen mehr übertrieb. Damals wurde ich gerade Sekretärin, und bei den modernen elektrischen Schreibmaschinen konnte ich mir endlich lange, spitze Fingernägel leisten.

Klar hatte ich damals auch viele Verabredungen mit Männern, die meine schicken Nägel bewunderten und sich auch mal ein bisschen kratzen ließen. Doch einmal, im Sommer, hatte ich ein ganz besonderes Date: Ich trug absichtlich keinen BH, damit meine Brüste unter dem leichten Sommerkleid hervorstanden. Normalerweise gucken die Männer dann auf meine Brüste und kommen gar nicht los davon, und nach einer Weile bekommen sie Spendierhosen und kaufen mir etwas Schönes. Doch der smarte Geschäftsmann, mit dem ich mich traf, sah nicht auf meine Brüste, sondern unverwandt auf meine spitzen Fingernägel. Ich bemerkte, wie seien Hände zu zittern begannen, als er seine Kaffeetasse hob, und wie er errötete, als ich ihm in die Augen sah.

Ihr habt sicher schon gemerkt: Ich spiele mit den Männern so lange, bis sie spendabel werden. Auf die Art bin ich schon an manchen schönen Schmuck gekommen oder was mir sonst gut und teuer ist. Na, da kam mir der Typ gerade recht. Wenn er meine Fingernägel bewunderte, dann sollte er sie haben. Aber zuerst wollte ich noch mal probieren, ob ich mich wirklich nicht geirrt hatte. Ich fuhr mir also leicht durch meine schulterlangen Haare und sorgte dafür, dass meine Nägel dabei deutlich zur Geltung kamen. Der Blick meines Gegenübers hob sich sofort, und er bemühte sich krampfhaft, Haltung zu bewahren. Nun ging ich aufs Ganze: ich griff nach seiner Hand, sah ihm in die Augen und drückte meine Fingernägel leicht in seinen Handrücken. Es dauerte nur wenige Minuten, bis ihm der Schweiß ausbrach und er heiser sagte: „Nicht hier …“

Sofort zog ich meine Hand zurück, und kaum hatte ich dies getan, begann er zu stottern: „Ich würde die bitten, damit an einem anderen Ort fortzufahren, wenn Sie mögen“. Ich musste innerlich grinsen. Der Typ war unglaublich schmerzgeil und gierte so nach meinen Krallen, dass er sich kaum noch halten konnte, und blieb trotzdem übermäßig höflich. Ich bewegte meine Fingernägel dezent, aber deutlich krallend in seien Richtung, woraufhin bereits wieder der Schweiß ausbrach. Was ich mir wohl wünschen könnte, wenn ich ihm die Gunst schenken würde, seinen nackten Körper zu zerkratzen? Na, ich rechnete mal 50 Euro pro Finger, und sagte eher scherzhaft: „Ich könnte einen mittelgroßen Diamantring brauchen, hier, für meinen linken Ringfinger.“ Als ich sein Zögern bemerkte, drückte ich ihm den Zeigefinger so tief in seien Haut, dass er sich nur noch mühsam beherrschen konnte, nicht laut aufzuschreien. Danach sagte er sehr leise: „Auf dem Weg zu meinem Hotel beim Juwelier … gehen wir?“

Was soll ich euch sagen? Ich bekam nicht nur meinen Ring, sondern einen Liebhaber, der immer bei mir anklopfte, wenn er in der Stadt war. Ja, er übernachtete sogar wieder im gleichen Hotel. Es machte ihm wohl nichts aus, wenn das Zimmermädchen morgens die blutbefleckten Laken abziehen musste, die meine Fingernägel nach etlichen tiefen Kratzern auf seinem Rücken hinterlassen hatten. Ich durfte sogar jedes Mal mit ihm frühstücken, damit er noch einmal sehnsuchtsvoll einen Blick auf die scharfen roten Krallen werfen konnte, mit dem ich ihn die Nacht ohne Ende malträtiert hatte.

Die Redaktion weist darauf hin, dass es sich bei den Beiträgen von Isi um reine Fiktion handelt.

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Geschrieben von Isidor Fecekazi

14.10.2011 um 11:51:00

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Ein Paar lieben?

dreier mit kuss
Männer wünschen sich manchmal, ein Paar zu lieben, und auch Paare wünschen sich hin und wieder einen Mann. Dabei ist selbstverständlich die Frage nach seinem „Verwendungszweck“. In der Cuckoldwelt soll er der „Bull“ sein, in der Welt der Swinger möglicherweise ein zweiter Mann für die weibliche Partnerin, bei latent homosexuellen Ehemännern meist ausschließlich für den Ehemann, und in der bekennenden Bi-Szenerie für beide.

Bi-Kontakte scheinen dabei häufiger zu sein als bisher angenommen wurde. Dabei sind die anfragenden Männer, so eine Insider-Information, durchaus sensibel und wollen sich keinesfalls kopfüber Abenteuer stürzen. Dann ist beispielsweise von „entspannten Gesprächen unter gepflegten Freuden bei einem Glas Wein“, aus dem sich die erotische Dreierbeziehung entwickeln soll.

Manchmal haben die Männer noch Berührungsangst, manchmal aber auch nicht, was auf positive Erfahrungen mit Paaren hindeutet. Schlechte Erfahrungen haben offenbar auch schon manche Männer gemacht: Sie weisen darauf hin, dass es ihnen nicht alleine um Sex geht, sondern um ein ausgiebiges erotisches Miteinander. Erstaunlicherweise liegt der Altersschwerpunkt der Bi-neugierigen Männer dabei um die 45.

Frauen ticken offenbar – solo Frauen suchen so gute wie nie Paare, und wenn Paare Frauen suchen, dann sollten sie nicht immer Bi sein – manchmal wird dies sogar ausdrücklich ausgeschlossen. Welche Ein- und Anbindungen geboten werden, wird allerdings sehr häufig offen gelassen – man verspricht bestenfalls, dass der oder die „Dritte“ nicht nur „das fünfte Rad am Wagen“ ist, sondern dass eine intensive Beziehung zu dritt gewünscht wird, die allen gerecht wird.

Wie das geschehen kann, sollte allerdings vor der Aufnahme einer Beziehung geklärt werden.

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Geschrieben von Induna

21.09.2011 um 14:07:01

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Wie viel Erniedrigung braucht die Liebe?

Frau Katze sucht sich ihre Lover selbst – aber dann weiß sie, dass ihr die Erniedrigung droht, und sie gellende Schmerzlaute in die Nacht hinein schreit, die manche Passanten an Folterqualen erinnern.

Frau Mensch hingegen sucht dieses sonderbare Lustgefühl, das sie in Wellen auf den Höhepunkt der Lust bringt. Zwar schreit sie ebenfalls laut in die Nacht, doch aus tief empfundener, ungebändigter Wollust.

im rollenspiel wird die gefahr zur lust
Nicht jede „Frau Mensch“ ist gleich. Anders als Frau Katze haben wir Möglichkeiten, unser Liebesleben „ganz gewöhnlich“ oder auch „ganz anders“ zu gestalten. Wir können uns als Herrscherinnen aufspielen oder als Sklavinnen, als Erzieherinnen oder als Zöglinge. Die Rolle erlaubt uns, etwas zu sein, was wir gar nicht wirklich sind. Zum Beispiel die grausame Frau Königin, die Schönste hier, mit dem Schaft unserer Schuhe auf der nackten Haut eines elendiglichen Männer-Wurms. Wir könne aber auch unterwürfige wie eine Hündin auf dem Boden kriechen, ein Hundehalsband tragen und rote Grütze mit Vanillesoße aus dem Fressnapf schlecken.

Wenn wir alles können, warum probieren wir es nicht? Ich habe viele Frauen gefragt, und einige davon haben durchaus „schmutzige“ Fantasien. Gewollt hätten sie manche Dinge schon – nur getraut haben sie sich halt nicht. Vor allen Dingen, so haben sie gesagt, nicht mit dem „eigenen“ Mann, schon gar nicht, wenn sie Kinder haben. Was soll der Ehemann denn von der Mutter seiner Kinder denken, wenn sie plötzlich so seltsame Gelüste entwickelt?

Manchmal sehe ich geheime Tagebücher, in denen erotische Fantasien angedeutet oder beschrieben werden. Sie wurden nicht wirklich erlebt, dazu sind sie viel zu plakativ. Doch warum wurden sie dann aufgeschrieben?

Was ist nur mit uns los? Wir versinken gerne in der süßen Schlagsahne der romantschen Liebe, über die wir längst hinaus sind. Warum kosten wir eigentlich so selten von der bitteren Süße eines Currygerichts? Wie viel erotische Erniedrigung tut euch gut? Wie oft würdet ihr gerne einen Mann erotisch erniedrigen? Wisst ihr es? Wollt ihr es? Tut ihr es? Schreibt ihr darüber? Sagt etwas … bitte.

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Geschrieben von Ubomi Ulobi

20.09.2011 um 11:20:00

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Fetisch ist nicht tot: Skin Two mit prima Online-Auftritt

BDSM-Klubs oder andere „kinky“ Veranstaltungen sind nicht tot, obgleich sie schon mehrfach totgesagt wurden. Vor ein paar Jahren sagte man noch: „Stell dir vor, es gibt eine Sklavenvorführung und keiner geht hin“.

Wer jetzt hingeht und warum, wissen wir nicht. Aber dies: Eine wundervolle Webseite haben die Leute von Skin Two, einem wundervollen Fetisch- und BDSM-Magazin aus dem Vereinigten Königreich. – Sie sollten diese Seite lieber nicht am Arbeitsplatz öffnen – vor allem nicht, wenn die Chefin hinter ihnen steht. Sie könnte Lust bekommen.

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Geschrieben von Induna

17.09.2011 um 14:29:03

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