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    <title>casual dating - casual dating - short story</title>
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    <description>dating aus lust</description>
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    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:58:12 GMT</pubDate>

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    <title>Die süße Lust am Popovoll und die schmerzende Hand </title>
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            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:194 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;274&quot;  src=&quot;http://mehrhaut.de/uploads/spiele_der_damen.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schon immer beliebt - der Popovoll &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Popovoll&quot;&gt;Popovoll&lt;/a&gt; lieben würde. Überhaupt dieses Wort, ein Kinderkram. Und dann ich, schon leicht über 40? Ich weiß ja nicht, wo ihr arbeitet, aber mein Beruf erfordert ein bisschen Distanz zu Schmuddelkram. Da kann man nicht einfach abends die Kostümjacke ausziehen und sagen: „Hey, jetzt bin ich mal ganz locker und geh‘ zum Swingertreff oder zum SM-Stammtisch.“ Die Leute, die dahin gehen,  glauben ja, dass niemand weiß, was sie machen. Aber meine Friseuse hat neulich so Andeutungen gemacht, dass sie genau weiß, wer hingeht und welche Macken jeder hat. Na ja, eine Großstadt ist dieses Schwarzwaldkaff nicht gerade, da spricht sich irgendwie alles rum. Wir sind immer irgendwo in der Mitte. Es gibt ein bisschen von allem, aber nichts, was wirklich an die Öffentlichkeit kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich wohl alles erzählen, nicht?  Da rief mich neulich die Mary an, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne. Die war immer schon ein bisschen frech und hat schon als Teenie manche Sachen gemacht, für die ich mich schämen würde. Na, aber sie hat gemeint, ich wäre doch streng und selbstbewusst, und so was wie mich würde sie gerade mal gebrauchen, um einen Job zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, erst hab‘ ich mit nicht viel dabei gedacht und sie mal abends zu einem Gläschen eingeladen. Ich wohn‘ ziemlich weit draußen hier am Waldrand, und hab‘ deswegen wenig Besuch – kam mir gerade recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie kam, war ich erst empört, doch dann musste ich kichern, und schließlich, nach ein paar Likörchen, habe ich ihr dann wirklich „geholfen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so, wegen des Jobs: Wir haben da so eine kleine Filmfirma hier, die wohl so Filmchen für „Erwachsene“ macht, nicht für den großen Markt, sondern für „spezielle Interessen“. Gehört habe ich schon davon, aber wen interessiert so etwas normalerweise schon? Na ja, die wollte jedenfalls die Mary casten, und da haben sie gesagt, ob sie denn schon mal … seht ihr, und da kommt er ins Spiel, der Popovoll. Nun könnt ihr euch ja denken, welche Rolle die Mary mir zugewiesen hat. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, ihren süßen kleinen Po zu verklatschen. Ehrlich, ich bin mir vorgekommen als wäre ich noch mal 18 oder so. Da hätte es passieren können, mal so im Schlafsaal oder so. Ihr habt euch doch sicher auch mal gegenseitig durchgekitzelt und aus Spaß mal einen Klaps gegeben, oder?  So gegen Mitternacht war sie dann zufrieden mit meiner Behandlung von ihrem süßen roten Po, und ich kriegte so ein blödes Brennen in der Hand, das gar nicht mehr aufhören wollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mary hat mich am Ende so komisch angeguckt und gesagt: „Na, und du, hast du auch Lust darauf?“ Da wollte ich mich schon empören, aber die Mary hat mir einfach ein Paar mit der Hand auf den Po gegeben, durch meine schicken Jeans, und habe ich was gemacht, für das ich mich echt schäme: Ich hab die Jeans runtergelassen und ihr gesagt, ich würde es nun doch selbst spüren wollen, wie sich so ein Popovoll anfühlt. Wahrscheinlich könnt ihr euch ja vorstellen, wie zwei „Mädchen“ miteinander herumspielen können, wenn sie so alt sind wie wir und viel zu viel getrunken haben. Habt ihr schon mal erlebt, wie ihr euch schämt und doch irgendwie sauwohl fühlt? Na, vor allem, weil (ich gestehe es euch, ja) ich auch ziemlich viel Lust dabei bekommen habe. Das ging mir dann aber doch zu weit, und so hab ich dann ein Taxi gerufen und die Mary reinverfrachtet. Die war viel zu angeschickert als dass ich sie nach Haus fahren lassen konnte. Ich hoff&#039; nur, dass sie dem Taxifahrer nichts verraten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag bin ich mit Schmerzen im Handgelenk aufgewacht, und Schulter und Handflächen taten mir auch weh. Meinen Po hab ich erstmal gar nicht gespürt, nur als ich mich zum Frühstück hinsetzen wollte, hat er sich gemeldet.  Na, ich muss gestern wohl doch einen ziemlich „tüchtigen Popovoll“ bekommen habe.  Jedenfalls hat die Mary dank meiner „Hilfe“ ihren Job beim Casting bekommen, aber ob die nun glücklich dabei wird? Vielleicht sollte ich ja besser nicht über die Mary nachdenken, sondern über mich. Jedenfalls denke ich seit gestern mehr über rosarote Popos nach als über die Debitoren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &lt;em&gt; Dieser Beitrag ist ein reines Produkt der Fantasie. Es gibt keine Bezüge zu tatsächlich existierenden Personen oder Orten. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:24:57 +0100</pubDate>
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    <title>Die echten Ruten und die freche Weihnachtsmarktbekanntschaft </title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/289-Die-echten-Ruten-und-die-freche-Weihnachtsmarktbekanntschaft.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    „Gibt es eigentlich noch echte Ruten?“ Kathrin sah mich mit ihren großen Unschuldsaugen fragend an. „Echte Ruten?“, erwiderte ich, „du meinst nicht etwa Angelruten?“ Ich muss gestehen, dass ich Kathrin erst kürzlich auf dem Weihnachtsmarkt kennenlernt hatte, gleich am ersten Tag. Ein paar lockere Sprüche, ein paar Gläser Glühwein, dann folgte eine wilde und überaus klebrige Nacht. Seither war sie geblieben, und ich habe nicht gefragt, warum. Immerhin lohnte es sich für mich: Sie dekorierte die Wohnung adventlich ein, kaufte guten französischen Champagner und feierte mit mir Abend für Abend das sinnliche Fest der Lust auf eine Weise, die ich noch nie erlebt hatte. „Kleien Wildkatze“ dachte ich, „hat Freude daran, die Krallen zu gebrauchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Antwort zur „Rutenfrage“ hin lächelte Kathrin verhalten, küsste mich sanft auf die Wange und sagte leise: „Nein, richtige Ruten, mit denen man die Bediensteten schlägt“. Nun grinste ich: „Du meinst diese Ruten, die wir noch aus unserer Kindheit kennen? Nikolausruten mit Zuckerzeug dran?“ Kathrin bekam einen merkwürdig sanften Gesichtsausdruck, wie eine Ärztin in der Psychiatrie, wenn sie dir erklären will, dass du besser noch ein paar Tage in der Klinik bleiben solltest. Doch dann hauchte Sie: „Nein, mein Süßer – richtige Haselnussruten oder vielleicht Birkenruten, mit denen man auf einen Hintern einen Sternenhimmel zaubern kann“.  Ich hätte gleich richtig schalten sollen und zurückfragen: „An wen dachtest du dabei?“, aber ich sagte: „Ich erkundige mich einmal!“ – das würde immerhin ein nettes Nikolausgeschenk geben, und damit sie es nicht missversteht  würde einfach noch ein Goldkettchen dazu tun, damit sie eine echte Freude hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste, dass es keine wirklichen Ruten zu kaufen gab, kannte aber eine alte Dame am Fluss, die noch die Kunst des Rutenschneidens beherrschte. Ich kaufte für Kathrin ein Goldkettchen und beim Konditor einen echten Marzipan-Weihnachtsstollen für die Dame am Fluss, und in der Tat erbot sie sich, mir die passenden Birkenruten und zu binden. „Für deinen Zweck“, lächelte sie, „ist es besser, sie nicht zu umfangreich zu wählen, eher etwas länger.“ Ich muss sie wirklich verblüfft angesehen haben, denn sie sagte nun sanft: „Kennst du die Dame schon lange, und habt ihr schon … ähnliche Spiele betrieben?“ Mir stand der Mund offen. „Woher wissen Sie (ich siezte sie immer, während sie mich duzte), dass es sich um eine Dame handelt, für die sich sie besorgen soll?“ Sie hob den Kopf, lächelte sanft und sagte sehr leise, aber eindringlich: „Weil nur Frauen die Küsse der Rute wirklich zu schätzen wissen.“ Sie nahm mich bei der Hand, führte mich ins Nebenzimmer und drückte mir ein altes Tagebuch in die Hand. „nimm es mit und lies, was dort unter dem 6. Dezember 1911 steht – du kannst doch die alte Schrift noch lesen? Du kannst mir das Buch zurückgeben, wenn du die Rute holen kommst. Vermutlich brauchst du sie zum Nikolaustag?“  Nun, ich lief leicht rot an, was die alte Dame amüsierte, und verabschiedete mich schnell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:188 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;188&quot;  src=&quot;http://mehrhaut.de/uploads/nikolaus_1911.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;das tagebuch der alten dame&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das Tagbuch enthielt die Schilderung einer Dienstmagd, die in gutem Hause in Stellung gegangen war und am Nikolaustag dafür bestraft wurde, dass sei eine wertvolle Vase fallen ließ. Sie drückte in einfachen Worten ihre Scham aus, ihren Unterleib entblößen zu müssen, was schlimmer gewesen sei als die Rutenhiebe, die sie daraufhin erhielt. Ich wollte das Tagebuch schon teils amüsiert, teils angeekelt zur Seite legen, als sie beschrieb, welch merkwürdige Lustgefühle ihren Körper nach und nach durchströmten, und wie sie schließlich „in jeder Hinsicht ermattet“ aufstehen, die Rute küssen und der Herrin Dank sagen dufte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schwieg gegenüber Kathrin über das Gelesene, wie ich auch nichts von der Bestellung der Rute erwähnte. Die Nacht vor dem Nikolaustag war seltsam angespannt, und Kathrin bestand darauf, dass ich ihren schönen Po ausgiebig ansehen und küssen sollte, bevor sie sich mir wieder voller Wonnen hingab. „Morgen komme ich erst gegen Abend“, flüsterte sie leise, „und du musst mein Nikolaus sein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dame am Fluss erwartete mich schon, als ich gegen Morgen bei ihr eintraf, übergab mir stolz ihr Werk und sagte geheimnisvoll: „Es wäre gut, wenn du die Führung der Rute lernen würdest.“ Dann führte sie mich wieder in die abgedunkelte Bibliothek, in der sich jetzt ein gepolsterter Bock befand, auf dem ein Kissen lag. „Du musst jetzt auf das Kissen schlagen, ohne die Hülle zu verletzen“, sagte sie, „dann machst du es richtig.“ Ich probierte es, aber die Dame war nicht zufrieden. „Hol weiter aus, aber verwende nicht so viel Kraft, und überlasse der Biegsamkeit der Zweige die eigentliche Arbeit “, sagte sie, „das ergibt die Wirkung eines prasselnden Wasserfalls auf ihrem Po“. Nach ein paar weiteren Versuchen war sie zufrieden. „Du bist ein guter Junge“, lächelte sie, &quot;deine Besucherin wird ausgesprochen begeistert sein von dir“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kathrin kam an diesem Abend in einer weißen Bluse mit rotem Schottenrock, schenkte mir ein paar goldene Manschettenknöpfe und sagte erwartungsvoll: „Du hast ein Geschenk für mich bekommen?“ Ich übergab ihr das kleine Goldkettchen mit der großen Birkenrute, die einem Kerkermeister jede Ehre gemacht hätte, und ihre Augen erstrahlten. „Ich war überhaupt nicht artig in diesem Jahr“, sagte sie kaum hörbar. „Meinst du nicht, dass ich eine Strafe verdiene?“ Ich dachte an das Buch, an das Kissen und sah die rot glühenden Wangen. Ich beschloss, das Spiel mitzuspielen: „Ich sehe, du bist ein böses Mädchen – wo war doch noch dein Sündenregister?“ Sie zog einen handgeschriebenen Zettel aus der Handtasche: „Lies jeden Satz einzeln vor, bitte, und dann gib mir so viel Schläge dafür, wie du für richtig hältst.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwies sich als unersättlich, provozierte immer wieder mit ihrer bösen Zunge und ihrem schönen Körper, und zog mich erst gegen Mitternacht ins Bett, wo wir das Werk der Sinnlichkeit ekstatisch besiegelten. Gegen drei Uhr hörte ich eine Tür klappen – sie war wohl ins Badezimmer gegangen. Ich drehte mich um und schlief weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freute mich auf den Morgen danach auf unser Sektfrühstück. Doch Kathrin war verschwunden, und sie hatte auch die Rute und das Goldkettchen bei mir gelassen. Ich wunderte mich nicht sonderlich. Sie hatte bekommen, was sie wollte, und jetzt würde sie vermutlich wieder zu ihrem Mann zurückschleichen – den Po mit den kleinen, funkelnden roten Sternen darauf würde sie ihm wohl erklären müssen, aber das war nun wirklich nicht mein Problem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Tage später klingelte das Handy, das sich ausschließlich für meine Liebschaften benutzte und ich meldete mich mit der Telefonnummer - das habe ich immer so gehalten. „Wie hoißet Sie“, fragte eine männliche Stimme auf Schwäbisch. „Rohrservice Deppermeister“, log ich, „ist ihr Abfluss verstopft?“ Eine Pause entstand. „Entschuldiget Sie bitte, es ist nur so, dass meine Braut Ihre Nummer hatte … “, sagte er.  „Oh, sagte ich, das macht nichts … so etwas kommt schon mal vor. Einen schönen Tag noch.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag ging ich durch die Kirchgasse, die noch herbstlich mit feuchtem Laub bedeckt war, und hörte ein Hupkonzert – eine dieser schrecklichen pompösen Hochzeiten mit Oldtimer und dergleichen. Mein Blick fiel auf die Braut, und ich blieb wie angewurzelt stehen. „Gell, sie sind ein schönes Brautpaar“, sagte ein Passant, der ebenfalls stehen geblieben war. „Ja, und sie werden sicher sehr glücklich“, erwiderte ich, während ich in mich hineinlächelte und mir ein Lied in den Sinn kam: „Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann.“ 
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    <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:20:48 +0100</pubDate>
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    <category>frauen</category>
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    <title>Das alte Bett </title>
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            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    Wenn Frauen bei uns einfliegen und meinen, sie könnten in dieser Wohnung vielleicht etwas länger bleiben als für eine Nacht, dann kommt es uns Männer ja manchmal tatsächlich entgegen, nicht wahr? Es erspart uns für eine Weile die Suche – und tatsächlich sind ja manche Zufallsbekanntschaften auch sehr lieb, sodass wir sie gerne noch ein paar Tage mehr beherbergen als ursprünglich geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wäre auch alles gut, wenn da nicht das alte Bett wäre, 1970 von einem Scheiner aus Kirschholz hergestellt. Nach drei Tagen sagt sie am Morgen einer wunderschönen Nacht mit sehr erregendem Sex: „Du, wie lange hast du das Bett schon?“ Nun, in der Nähe meiner Wohnung ist ein Feuerwehrhaus, und parallel mit den Alarmglocken im Kopf wurde auch gerade Brandalarm ausgelöst, was mich einer Antwort für diesmal enthob. Aber ich ahnte, wie es weiterginge, und so kam e auch: „Hast du schon mit deiner ersten Ehefrau hier drin geschlafen?“ Nun, ich musst dies wohl oder übel bejahen. Irgendwie war der Sex in der folgenden Nacht dann lustloser - und am nächsten Morgen fragte sie dann: „Und wie viel Frauen hattest du außer deiner Ehefrau schon in diesem Bett?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich mach keine Kerben ins Bett, wirklich nicht. Aber ich hatte damals öfter Blind Dates, und die Damen haben nicht im Hundekörbchen geschlafen, sondern im Bett. Also sagte ich: „Ich habe nicht wie ein Mönch gelebt, wenn du das meinst.“ Doch das war meiner neuen Bekannten nicht genug: „Hast du wenigsten die Matratze gewechselt, wenn du eine neue Freundin hattest?“ Da ich verneinte, wurde sie blass: „Dann müssen wir sofort ein neues Bett kaufen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau der Punkt, an dem ich diesen Übergriff spüre: Heute will sie ein neues Bett, morgen ein neues Schlafzimmer, übermorgen muss ich die erotischen Bilder von den Wänden nehmen und nächste Woche meine Bücher verbrennen. Also sagte ich: „Du kannst dir meinetwegen ein neues Bett kaufen, wenn du einen neuen Lover hast – ich muss gar nichts.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah mich an, als wollte sie mich sogleich mit ihren süßen Fäusten traktieren und fauchte: „Du sagst mir jetzt sofort, wie viel Frauen du hier schon gevögelt hast, sonst gehe ich auf der Stelle.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, also wisst ihr, wenn eine Frau so etwas sagt, dann ist bei mir der Punkt erreicht, an dem das Sicherheitsventil rausfliegt. Ich sagte also: „Soll ich dir schon mal ein Taxi bestellen?“ Sie dachte, das wäre ein Scherz, denn sie grinste mich blöd an und fragte erneut: „Wie viele“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pffft … machte das Ventil. Ich drehte mich zu ihr um und sagte leise und nüchtern: „Ohne die Huren und Paare waren es glaube ich, 27.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprang aus dem Bett, wortlos, zog sich offenbar hektisch an und schmiss die Haustür mit lautem Knall zu. Wirklich schade – ich hätte ihr sehr gerne noch ein Taxi gerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bett habe ich übrigens heute noch. Paare waren niemals drin, schon allein, weil das Bett viel zu schmal war für einen Dreier. Und gefragt hat seither auch niemand mehr, wie viele Frauen schon vor ihnen in meinem Bett waren. Die Wahrheit hätte ich ohnehin niemandem erzählt. 
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    <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 16:37:58 +0100</pubDate>
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    <category>frauen</category>

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    <title>Wundersame Begegnung in einem Jazzkeller </title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/259-Wundersame-Begegnung-in-einem-Jazzkeller.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Freedom Insizwa)</author>
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    „&lt;em&gt;Ich habe gehört, du suchst eine Frau, die etwas älter ist als du&lt;/em&gt;?&quot; Ich saß in der schummrigen Jazzkneipe, in die sich nur selten jemand verirrt, der nicht zu den Stammgästen zählt. Die roten Backsteinwände des alten Kellers in der Altstadt waren nur von schummrigen Glühbirnen erleuchtet, sodass aus jeder Frau eine begehrenswerte Schönheit zu werden schien. Ich drehte mich um und sah in die begehrlichen dunklen Augen eines slawisch anmutenden, unendlich sinnlichen Gesichts. Es dauert eine Weile, bevor ich Worte fand: „Mag sein – aber woher wollen Sie so etwas wissen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dame antworte nicht, sondern nahm an der Bar neben mir Platz. „Trinkst du einen Rotwein mit mir?“, fragte sie wie beiläufig, und ich beeilte mich nun zu antworten: „Ja, selbstverständlich, Frau … darf ich Ihren Namen wissen?“ Die schöne, betont sinnliche aussehende Frau lächelte ein wenig und wandte mir ihr Gesicht zu. Auch im roten Schummerlicht konnte ich erkennen, dass sie eher 40 Jahre als 30 war, und so alt hatte ich mir meine Freundin nicht vorgestellt. Ich hatte gerade meinen 22. Geburtstag gefeiert und war – ich muss es gestehen – immer noch Jungfrau.  Noch ganz in Gedanken hörte ich sie sagen: „Oh, der Name – Schall und Rauch, nicht wahr? „Nenne mich Petruschka, das passt doch zu mir, oder etwa nicht?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte nach – ja, Petruschka, das schöne Püppchen, das durch Magie belebt wird, das gibt viel Raum für alle Arten von Fantasien. „Ich lächelte, als ich antwortete: „Petruschka ist doch ein Püppchen, wenn ich mich nicht irre? Liebst du Strawinski?“ Sie kräuselte die Umgebung ihrer  wundervollen Augen und sah mich dabei verschmitzt an: „Das ist ein Test, nicht wahr? Was wäre, wenn ich Ballerina wäre?“ Nun musste ich lächeln. Hier verkehrten alle Arten von Frauen: Manchmal war es eine Hure aus der in der Bordellstraße, die sich in der Nähe befand, mal eine der feinen Damen, die auf dem Deich am Flussufer wohnten. Sie alle kamen hierher, um den Blues zu hören, sich an ihrer Einsamkeit und Tristesse zu laben und viellicht einmal eine besondere Begegnung zu haben.  Nun, ich beschloss, nicht weiter zu bohren. Meine Petruschka trank vom Wein, wobei sie die Schlucke sichtbar schlürfend mit sinnlich gespitzten Lippen nahm, was mich unglaublich faszinierte, und sah mich nur an. Ich selbst war zu jener Zeit ungewöhnlich schüchtern, sodass ich kaum den Mund aufbrachte und nur den Blues mitsummte, der gerade lief: Love, oh Love, oh Careless Love“. Wieder lächelte Petruschka, und als ich nun so gar nichts zur Unterhaltung beitragen wollte, nahm sie meine Hand und sagte Leise: „Liebe ist immer ein Abenteuer – willst du nicht lieber an einen stilleren Ort gehen als hier?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, warum ich ihr folgte, denn mit meinem Mut war es nicht weit her. Aber im nächsten Moment befand ich mich in den stillen, fast unbeleuchteten kleinen Gassen der Altstadt, ging durch einen Gang, der so schmal war, dass man ihn nur nacheinander passieren konnte, und stand plötzlich vor einem zierlichen, schmalen Haus, das aus dem 16. Jahrhundert stammen musste. Petruschka blieb kurz stehen, sah mir tief in die Augen und sagte sehr leise. „Ich habe Sekt, ein Bett, werde nicht schwanger und ich bin feucht – reicht dir das, um mit mir hinaufzugehen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste kaum, wie mir geschah, muss aber wohl ein „Ja“ gestammelt haben, und nach zwei engen Treppen befand ich mich in einem wunderschönen, holzvertäfelten Raum, der nur durch eine winzige Nachttischlampe mit einem roten Schirm beleuchtet wurde. Petruschka öffnet den Sekt, stieß mit mir stehend an und sagte sofort, sehr, sehr leise: „deshabillez moi“ – „zieh mich aus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehorchte, und meine Liebeslust schwoll innerlich ebenso stark an wie sie meinen Penis nach außen trieb. Ich hatte zuvor kaum bemerkt, dass sie leichtes, seidenes Kleid trug, und darunter ebenso seidige Dessous. Erst jetzt nahm ich ihre lustvollen, kleinen Brüste wahr, deren Nippel aus sanften Wölbungen hervorstachen. Eine Frau mit einem wunderschönen, jugendlichen Gesicht, dem schlanken Körper eines jungen Mädchens und sinnlichen Augen – wer fragt da nach dem Alter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich räusperte mich, weil ich nun eine Prozedur erwartete, die jeder Mann hasst: Ein Vorspiel, an dessen Ende dann der erbärmliche Versuch steckte, mir die Wonnen der Liebe zu schenken, selbst wenn die Frauen eigentlich gar nicht bereit waren und mir nur „etwas gönnen“ wollten. Ich hatte schon mehrfach dabei versagt, weil ich die Frauen einfach nicht verletzen wollte, wenn sie eng und trocken dalagen – vielleicht war ich deshalb noch Jungfrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petruschka lächelte erneut und sagte nun sehr leise: „Du ziehst dich einfach auch aus, und du wirst erleben, wie schön die Liebe sein kann, wenn man eine wirklich zärtliche Freundin hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie legte sich einladend auf das Bett, und als ich mich umständlich ausgezogen hatte, erwartete sie mich bereits mit keck geöffneten Schenkeln, die sich mir bis heute einprägten und mich immer noch zum Träumen bringen. Ich musste fast nichts tun: Sie führte mich mit leichter Hand, ihre Feuchtigkeit ermöglichet mir, sofort mit jenem wundervollen Spiel zu beginnen, auf das ich so lange gehofft hatte, und sie hatte die Fähigkeit, sich und mir noch zwei Wiederholungen zu gönnen. Am Morgen waren Stimmen in der Gasse zu hören: „Ach, Kinder, wir schauen noch schnell bei der Oma vorbei, bevor ihr zur Schule geht“, und bald darauf hörte ich kleine Schritte auf den Treppen. Meine Petruschka erwachte wie vom Blitz getroffen, rief schnell noch: „Wartet, Kinder die Oma ist noch nicht angezogen“ und warf sich einen Morgenmantel über, kämmte sich notdürftig und ging in einen benachbarten Raum. Von dort war eine Erwachsenstimme zu hören: „Hey, du siehst aber gut aus, Mutter“, und die Kinder riefen „Oma, Oma, du stehst aber heute spät auf“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder gingen, und Petruschka kam wieder in den immer noch abgedunkelten Raum – wieder nackt und so, als sei nichts geschehen. „Komm, es gibt noch Süßigkeiten vor dem Frühstück“ sagte sie leichthin, und begann, mir die Wonnen der Liebe mit dem Geschick ihrer Hände und der Lust ihrer Lippen zu versüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal kommt der Abschied, doch zu meiner Überraschung sagte Petruschka nun: „Weiß du, wo du bis oder wie ich wirklich heiße?“ Ich verneinte, und in der Tat deutet nichts auf ihre Identität hin. Etwas traurig ergänzte sie: „Dann ist es besser, dass du es nie erfährst“. Sie zog sich konservativ mit Hose, Pulli und flachen Schuhen an, und legte mir eine Maske an, durch die ich meine Umgebung nicht mehr sehen konnte. „Keine Angst, Cherie, ich führe dich jetzt durch ein paar stille Hinterhöfe zurück in die Nähe eines Taxistandes. Du nimmst die Maske dann nach einer Minute ab, versprichst du es?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte ihr alles versprochen, so verwirrt war ich, und in der Tat führte sie mich fast zu dem Ort, an dem wir uns kennengelernt hatten. Ich wartete wahrhaftig fast eine Minute, nahm die Maske ab, und blinzelte in die Gegend. Es war eine stille Straße, in der um diese Zeit kein Mensch zu sehen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss gestehen, am nächsten Tag nach jedem Haus gesucht zu haben, in dem ich meine Jungfräulichkeit verlor, doch obgleich ich einen ganzen Vormittag in der verwinkelten Altstadt verbrachte, gelang es mir nicht, auch nur eine Spur davon zu finden. Wiedergesehen habe ich sie niemals – nicht im Jazzkeller, nicht im Theater und auch nicht beim feinen Konditor in der Innenstadt, bei dem man sonst gelegentlich feine Damen sieht, die ein kleines Geheimnis haben. Heute, nach gut 18 Jahren, wüsste ich gerne, wer diese wunderschöne, geheimnisvolle Frau war, doch nun ist es wohl zu spät. 
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    <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 10:49:00 +0200</pubDate>
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    <category>erotisch</category>
<category>erste mal</category>
<category>frauen</category>
<category>jungfrau</category>
<category>kurzgeschichte</category>
<category>mann</category>
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<category>nackt</category>

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    <title>Begegnung mit einer reifen Tigerin in einer Bar </title>
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            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Freedom Insizwa)</author>
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    Du hast sie im Dämmerlicht gesehen, in der Bar, in die du nicht ganz zufällig gehst. Gedämpftes Licht, ein Stierkampfplakat, sinnliche Lieder vom Tonband, mal hingehaucht, mal leidenschaftlich herausgeschrien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Mund ist viel zu stark geschminkt, aber du hast sogleich Lust darauf gehabt, deine Zunge durch ihre Lippen zu zwängen und ihre Mundhöhle auszukosten. Sie kommt an deinen Tisch, weil sie deine begehrlichen Blicke spürt. Vielleicht sehnt sie sich nach deinen Küssen, deiner Zunge … nur deiner Zunge? Sie ist imposant – von den blond nachgefärbten Haaren über die großen, fraulichen Brüste bis zu den High Heels. Du siehst auf ihre Fingernägel und bemerkst, wie lang und sinnlich sie sind. „Something Bittersweet“ denkst du, und ein Lied kommt dir in den Sinn, schemenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beginnt eine Unterhaltung, ganz harmlos, wie selbstverständlich, sie nimmt den Songtext, der gerade vom Band kommt: &quot;Que sera, sera … was wird sein.&quot;  Nach einer Weile leitet sie schnell über … „und heute Abend, wirst du allein bleiben wollen?“ Alles geht dir zu schnell, doch sie legt ihre Hand auf deine: „Ich lade dich zu einem Piccolo ein, und dann überlegst du es dir“ … im Grunde hast du dich doch schon entschieden, nicht wahr? Du denkst noch über ihr stark geschminktes Gesicht nach, es stößt dich noch etwas ab. Aber das wären diese wundervoll hervortretenden Brüste, die dunkel pigmentieren Aureolen, die du zu erkennen glaubst, die Brustwarzen, die in deiner Fantasie schon stark erigiert sind. Der Mund, den sie ständig spitzt, wenn sie schweigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spricht darüber, wie kurz das Leben ist und dass man es deshalb so intensiv genießen solle, wie es möglich ist, und du denkst: „ja, für dich … aber ich bin noch jung, ich kann noch viele Dinge erleben, ich muss nicht unbedingt eine Frau leiben, deren Alter zwischen 40 und 50 liegen kann – undefinierbar.“ Als hätte die Frau es erraten, spricht sie nun zu dir, mit einer gutturalen Altstimme, genau der Stimme, der du schon immer verfallen bist. „Meinst du, alte Tigerinnen würden keine neuen Tricks mehr kennen?“ Dabei gruben sich ihre bekrallten Finger tief in seinen Unterarm, sodass er sich mit Mühe zurückhalten konnte, aufzuschreien. Noch angespannt antwortest du hektisch: ja … ich meine nein, aber ich …“ nach dem „aber“ siehst du zufällig in ihre Augen, in denen sich auf dunkelgrünem Grund hellgelbe Blitze zeigten, während sich die Pupille beständig zu weiten scheint. Du spürst, wie die Augen dich verschlingen, wie du in ihr Gehirn gezogen wirst, wie du Teil ihres Plans für diese Nacht wirst. Du kannst dich nicht dagegen wehren, nicht einmal etwas sagen, denn deine Kehle wird trocken. Sie ergreift die Macht über dich, beflügelt deine verborgenen Lüste, die du schon immer hattest, aber nie auszuleben wagtest. Du hörst ihre Worte wie durch eine Glaswand, während sie dir ins Ohr flüstert: „Ich werde deine wilde Tigerin sein, und dich mit meinen Krallen kratzen und mit meinen spitzen Zähnen beißen, bis du den Verstand verlierst und mir zu Füßen liegst – und dann wird das Spiel erst richtig losgehen. Der Schmerz wird dir Kraft verleihen …“ und schließlich, nach einer kleinen Pause und viel deutlicher: „Und die wirst du brauchen, das verspreche ich dir“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst dich nicht wiedererkennen, während sie mit dir spielt. Wolltest du nicht immer schon das Spielzeug einer Frau sein, einer wirklich reifen, sinnliche Frau, die dich fordert? Na? Sie lässt dir keine Wahl. Du musst bis an deine Grenzen gehen, musst dich erniedrigen und erhöhen lassen, während sie die Fäden in der Hand behält.  Sie wird dich loslassen, noch bevor es Morgen wird, und du wirst nicht mehr schlafen in dieser Nacht, weil der Schmerz dich wachhält und in deinem Hirn grüne Augen aufblitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst ins Büro gehen am nächsten Tag, sicher. Du bist pflichtbewusst, nicht wahr? Deiner Sekretärin wirst du sagen, eine Katze hätte dich gekratzt, und du wirst froh sein, dass sie deinen Rücken und deinen Po  nicht sehen kann. Der Schmerz wird dich heute bei jeder Bewegung an sie erinnern, und schon denkst du daran, sie anzurufen. Aber erst einmal wirst du den Saunagang mit den Kollegen aus der Werbeabteilung absagen. Wenn du nachdenkst, wirst du in Zukunft noch mehr absagen müssen, nicht wahr? 
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    <pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:18:04 +0200</pubDate>
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    <category>erotik-storys</category>
<category>erotische storys</category>
<category>schmerzlust</category>
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<category>ungewöhnliche begegnungen</category>

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    <title>Begegnung mit einer Frau über 50</title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/255-Begegnung-mit-einer-Frau-ueber-50.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Sie ist offenbar keine 40 mehr, aber sie hat diesen sinnlichen, begehrlichen Blick. Du bist gegen 25, und du denkst: Meint die vielleicht dich? Und bevor du dich versiehst, sitzt du in ihrem Auto, fährst in ihre Wohnung und wachst nach einer langen, erregenden Liebesnacht mit ihr auf. Der Anblick verwirrt dich: Morgens sieht diese Frau nicht mehr aus wie kurz über 40. Das Morgenlicht zeigt dir, dass sie älter als 50 sein muss, und du versuchst, dich zu erinnern, was dich so wild gemacht hat. Sie blinzelt mit den Augen und schließt dich langsam wieder mit den Armen ein, während du ihre vollen Brüste auf deinem Körper spürst. Und während sie langsam ihre Zunge in deinen Mund einführt, ist dein Penis bereits wieder so steif, dass er nach einem Platz sucht, in dem er seine Lust entladen kann. Sie merkt es schneller als dir lieb ist, schwingt sich auf dich, und reitet dich fast zuschanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du duscht, frühstückst mit ihr und bist wieder im Zweifel: Alte Haut, verbraucht vom Leben, doch wann hast du zuletzt das Gefühl gehabt, eine wirklich sinnliche Nacht mit einer Frau verbracht zu haben? Sie lächelt mysteriös. „Ich weiß, was in dir vorgeht“, sagt sie nach einiger Zeit, „wirklich … aber du wirst wiederkommen, immer wieder.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alte Haut, ein alter Körper, Krampfadern an den Beinen – doch wenn sie dich anruft, durchzuckt es dich jedes Mal wie ein Blitz, der von den Schultern bis zu den Hoden einschlägt. Du kommst einfach nicht mehr los von ihrem Mund, ihren Brüsten und der Art, in der sie mir ihren Körper schenkt. Es wird nicht mehr lange dauern, und du wirst ihr williger Liebessklave sein und ihr Rosen mitbringen und ihr ins Ohr flüstern, dass du sie liebst. Und nach und nach wirst du ihr völlig verfallen und sie bitten, dass du ihr Geliebter bleiben darfst.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Die Short Story wurde eingereicht von &lt;strong&gt;Insizwa&lt;/strong&gt;. Er wird vielleicht mehr schreiben, wenn ihr mögt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:50:16 +0200</pubDate>
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    <category>erotik-storys</category>
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    <title>Den Rock hoch in den Ruinen </title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/246-Den-Rock-hoch-in-den-Ruinen.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Miss Y.)</author>
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    Damals in den Ruinen – die Eltern hatten uns schon davor gewarnt, als wir noch kleine Kinder waren. Einstürzen könnten sie, die Reste „einsteinscher“ Wände, und überhaupt sei es nicht geheuer in den Ruinen. Von den Resten der Brandbomben bis zu de Seelen der hier Verstorbenen, von perversen Männern bis hin zu Pärchen, die sich hier gelegentlich trafen, um etwas zu tun, was wir zu Hause nicht einmal aussprechen duften. Doch Tags fanden wir dort Schnecken, Glassplitter und dann und wann eine merkwürdige Münze, solche, die es gar nicht mehr gab. Vor allem aber hatten wir hier unsere Ruhe, denn niemand wagt es, uns hier zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;308&quot;  src=&quot;http://mehrhaut.de/uploads/damals_in_den_ruinen.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;man erinnert sich immer nur an das schöne daran&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Als wir älter wurden, gab es drei Möglichkeiten, mit Jungs allein zu sein: am Ufer des Flusses, das dicht zugewachsen war, in einer Gartenlaube und in den Ruinen. In den Gartenlauben war es am schönsten, aber auch am Gefährlichsten, weil die Laubenpieper einander scharf im Auge behielten. Am Fluss war es sicher, aber eklig, weil dauernd fette Flussratten herumstrichen, und eigentlich ging es nur nachts. Ja, und dann gab es die Ruinen, da ging es auch am frühen Abend. Ich kannte ein paar Mädchen, die neugierig waren, wie Jungs so aussehen. Da krallte man sich irgendwo einen Jungen, versprach ihm was und gingt mit ihm in die Ruinen. Der war froh, mal eine nackte Brust zu sehen und wir Mädchen sahen uns den Pimmel an, als wir noch fast Kinder waren. Doktorspiele nannte man das, und die waren schrecklich verboten. Eine Klassenkameradin wurde dabei mal vom Musiklehrer erwischt, der von seiner Wohnung in eine der Ruinen hineinsehen konnte. Ihre Mutter haute sie grün und blau, und sie musste runter vom Gymnasium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später sind wir dann mir richtigen Jungs in die Ruinen gegangen, und das war so: Wir wussten, dass uns da etwas blühen würde, was nicht gut für uns war. Natürlich haben wir die Klassenkameradinnen oder Freundinnen gefragt, die schon mal „in den Ruinen waren“. Einige haben gesagt, sie würden es nie wieder tun, eigentlich die meisten. Meine damalige Freundin Karin sagte, einmal wäre sowieso das erste Mal, und in den Ruinen würde man wenigstens nicht gestört dabei. Das habe ich mir zu Herzen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 255px&quot;&gt;&lt;!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=302909&amp;site=5597&amp;type=b10&amp;bnb=10&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=302909&amp;site=5597&amp;b=10&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;C-Date your casual dating site&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;!-- END PARTNER PROGRAM --&gt;&lt;/div&gt;Die Jungs wussten, wo sie die Mädchen treffen konnten, die es probieren wollten. Unten beim alten Ofensetzer, wo ein paar Kastanienbäume standen. Man musste im Sommer oder Herbst hingehen, die Bluse ein bisschen aufknöpfen und die Lippen knallrot schminken. Das dufte die Mutter natürlich nicht sehen, und so schminkten wir uns erst im Freien mit kleinen Reklamespiegeln. Die roten Lippen waren das Zeichen, dass wir es versuchen wollten. Na, und dann kamen die Jungs, um sich mit uns zu verabreden bei Nummer 180a oder so, meistens so gegen Abend, halb neun. Dann war es dunkel genug und man konnte bis zehn wieder zu Hause sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüchte, was da passierte, gab es überall, aber das Meiste war übertrieben. Nein, es kam nicht immer bis zum „Letzten“. Manchmal war die Angst größer als die Neugierde, und mal wollte das eine Ding einfach nicht in das andere Ding, dann hat man sich anders beholfen. Aber irgendwie vergisst man das alles nie. Den Rock hoch, die Angst im Nacken, und dieser Geruch von feuchten Ziegelwänden, Männerschweiß und dem Duft der wilden Kräuter. Jetzt, wo ich älter werde, denke ich an diesen Geruch, wenn ich bei einem Date bin und die Männer quatschen und quatschen. Dann sehne ich mich danach, wie mich starke Männerhände gegen die Reste einer kalten Ziegelwand pressen, währen der Wind meine nackte Scham umspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wollt lesen, wie es weiterging? Lieber nicht. Lassen wir es mal bei dieser aufregenden Erinnerung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Aug 2011 10:31:15 +0200</pubDate>
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    <category>angst</category>
<category>casual dating</category>
<category>erste mal</category>
<category>nackt</category>
<category>ruinen</category>
<category>sex</category>

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    <title>Das erste Mal …</title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/225-Das-erste-Mal.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Induna )</author>
    <content:encoded>
    Wir suchen Autorinnen und Autoren, die „das erste Mal“ schreiben wollen – und zwar über „ein erstes Mal“, also nicht über „das erste Mal“. Darüber gibt es schon viel zu viele Berichte, und im Grunde lesen diese Geschichten nur Teenager, die wissen wollen, was sie erwartet, wenn sie demnächst ihr „&lt;a href=&quot;http://www.planet-liebe.de/erstes-mal-geschichten/&quot;&gt;erstes Mal&lt;/a&gt;“ erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal … was haben wir da nicht alles erlebt, nicht wahr? Die erste Freundin, die uns ganz kirre gemacht hat, das erste Mal einen BH aufgenestelt, das erste Mal einer Frau die Brüste gestreichelt, das erste Mal eine Dame in frivolen Dessous gesehen, das erste Mal, dass die Zunge ihren Weg in den Mund einer Frau fand, das erste Mal, als mehr von uns gefordert wurde, als wie geben konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns ja an die „ersten Male“ immer nur dann, wenn sie wirklich sensationell waren, und „das berühmte erste Mal“ ist da manchmal sicherlich nicht das schönste oder aufregendste „erste Mal“, das ihr erlebt habt. Wir glauben, dass wir „Hundert mal das erste Mal“ zusammenbringen – aber nur dann, wenn ihr mithelft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schickt uns, was ihr wollt – vom Fragment bis zur Novelle – aber ihr müsst „das erste Mal über ein erstes  Mal“ schreiben. Um es euch etwas leichter zu machen, hat unser Autorenteam Beispiele vorbereitet, die ihr euch durchlesen könnt und dabei schauen, ob etwas für euch dabei ist. Wir geben euch auch gerne Hinweise, wie ihr euer Geschichten aufbauen könnt, damit sie interessanter werden. Ihr behaltet die Rechte (Copyright) an der Geschichte, falls wir sie im Original veröffentlichen sollen und können. Nur, wenn wir die Geschichte anhand eines Fragments schreiben sollen, beanspruchen wir das vollständige und unverbrüchliche Copyright an der vollständigen Geschichte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir davon haben? So gut wie gar nichts. Wir finden inzwischen nur, dass dieses „berühmte erste Mal“ wirklich zu ausgelutscht ist, um noch interessant darüber zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann: Mal los, Freundinnen und Freunde. An die PCs – und dann schreibt bitte, dass die Socken qualmen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Jul 2011 15:48:53 +0200</pubDate>
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    <category>100 mal das erste mal</category>
<category>autoren</category>
<category>autorinnen</category>
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<category>erotisch</category>
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    <title>Der Bernhardinerkuss</title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/183-Der-Bernhardinerkuss.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Miss Y.)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:132 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://mehrhaut.de/uploads/dog_tongue.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;kein bernhardiner, aber die zunge ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja viele Arten von Küssen und tausend Tipps dazu, aber das war mir neu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Man schließt die Augen, öffnet dezent die Lippen und dann, ohne Vorwarnung, leckt er oder sie einem mit der Zunge über das ganze Gesicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nö, also die Situation kennen ich nicht – außer von einem Bernhardiner. Und dabei habe ich nicht mal die Augen geschlossen und dezent die Lippen gespitzt, sondern das Viech hat mir einfach das Gesicht geschleckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher ich das habe, na, aus der &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/lifestyle/singles/dating/wenn-der-kuss-zur-qual-wird-17993672.bild.html&quot;&gt;BILD&lt;/a&gt;! Bekanntlich schadet BILDung ja nie, aber erst mal muss ich dem Bernhardiner jetzt das Lesen beibringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2007 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/tudor/13744942/&quot;&gt;TheGiantVermin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 May 2011 17:40:43 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Ich mach es dir, weil du ein netter Mann bist </title>
    <link>http://mehrhaut.de/archives/157-Ich-mach-es-dir,-weil-du-ein-netter-Mann-bist.html</link>
            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Johann Fürchtegott Gramse)</author>
    <content:encoded>
    Siehst aus, als ob du was Besonderes willst“. Die dunkelhäutige Frau gurrt und lauert, was ich wohl antworten werde, aber ich traue mich nicht. Ich will den Wein bezahlen, will gehen, weil sie mich so ansieht, als ob sie wüsste, was ich wollte. Sie legt ihre warme schwarze Hand auf mein Handgelenk: „&lt;em&gt;Du gehst nicht, ich habe viel zu lange gewartet&lt;/em&gt;“. Ich sehe sie an, als wüsste ich nicht, warum es ginge. Ich bin ihr Kunde, aber sie will nicht, dass ich ihr Kunde bin, weil sie dann eine Hure wäre. Sie lächelt mich sanft an: „&lt;em&gt;Komm mit, und wir werden später über das, was du willst&lt;/em&gt;.“ Ich sehe sie an, etwas entspannter: „Wohin?“ „Dein Hotel“. Ich war erleichtert, denn dort fühlte ich mich sicherer als sonst irgendwo in Johannesburg, und also zahlte ich und fragte: „und … deine Bemühungen?“ Wieder lächelte sie. „Ich will morgen ein neues Kleid kaufen, hier im Einkaufszentrum, und mir fehlen noch 200 Euro, die hast du doch sicher? Ich sagte schnell: Wie wäre es mit 100 Euro? Sie wurde ernst. „ich verlange kein Geld. Ich mach alles für dich, weil du ein netter Mann bist, aber ich brauche ein neues Kleid. Übrigens hast du mir noch nicht gesagt, was du gerne hast. Ich glaube nicht, dass es das Übliche ist, oder?“ ich flüsterte ihr etwas ins Ohr, so dass die Kellnerin mich nicht hören  konnte. Sie stutzte: „Geht nicht im Hotel, ist viel zu laut … wart, ich schlag dir was vor“ Sie zeichnete etwas auf eine Serviette … und schrieb eine Zahl dazu, bevor sie sagte:„Das geht still und ist noch besser, oder?“ Ich errötete so heftig, dass ich Angst hatte, das Personal könnte es sehen, und nickte einfach. Ihr Lächeln verzog sich zu einem breiten Grinsen. Du musst sagen: „Ja, ich will es, Mistress“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah ihr in die Augen, puterrot und verwirrt, während ich sagte: „ja, ich will es, Mistress“. „Schon besser“, grinste sie, „und du schenkst mir ein bisschen mehr wegen der teuren Sachen, die ich dazu brauche … also gehen wir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist Afrika „nein, biete mir kein Geld, bitte … aber ich brauche ein neues Kleid“. Wie dei Nacht war? Unglaublich schön und total erregend, und wirklich – ich hatte es noch nie vorher getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ein Paar Tages später wieder in auf den kleinen Platz ging, an dem die vielen schicken Restaurants sind, kam die junge Kellnerin von neulich auf mich zu und sagte leise. „Sie habe etwas vergessen, Sir“. Oh ja, die verräterische Serviette - ich wollte mich noch bedanken, das war die junge, schlanke und überaus sinnlich aussehende Serviererin schon wieder fort. Ich steckte die Serviette gedankenlos ein, und erst als ich vom Essen zurückkam und schon im Hotel war, zog ich sie zufällig aus der Jackentasche. Auf der Serviette war noch die Zeichnung von gestern, die Zahl war durchgestrichen und darunter stand: „Bei mir kriegst du das viel, viel besser. Ruf mich nach 11 P.M an! – und dann eine Handynummer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagte ich nicht immer, dass Afrika voller Überraschungen ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.:&lt;em&gt; Diese Geschichte habe ich nicht selber erlebt - sie wurde mir aber genau so in einer Tropennacht in Johannesburg, Südafrika, erzählt.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 07:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Einen Mann in die Wohnung gelockt </title>
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            <category>casual dating - short story</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Miss Y.)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 640px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;479&quot;  src=&quot;http://mehrhaut.de/uploads/kuessmeinenhals.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;küss meinen hals, fremder - und bleibe bitte zum frühstück&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist er nun in meiner Wohnung, der Mann, der mir eben noch fremd war. Ja, ich habe ihn eingeladen, und jetzt denkt er sich sicherlich etwas. Oh ja, er ist an Kunst und Architektur interessiert, und ich habe einen echten Ernst Fuchs. Damit konnte ich ihn locken, und jetzt steht er davor, etwas unsicher: „Ziemlich erotisch für die Wohnung einer Frau“, sagt er. Komische Aussage. Ich war schon in ein paar Wohnungen von Männern, und keine war irgendwie erotisch, und doch sagt er „für die Wohnung einer Frau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sieht mich verstohlen an. Der Moment „und nun habe ich es gesehen, und was kommt nun“ ist da. Er sollte eigentlich wissen, dass eine Frau niemals einen Mann einlädt, um Gemälde anzusehen. Ich lächele vorsichtshalber mal honigsüß, sehe ihn mit meinen rehbraunen Schwarzwaldaugen an und sage: „Ich hätte einen wirklich guten Pinot Noir aus Frankreich, magst du so etwas?“ Natürlich mag er, sieht mich mit diesem Blick zwischen Zweifel und Hoffnung an. Er öffnet sogar die Flasche, und wir setzen uns. Jetzt müssten wir reden. Es darf nicht so aussehen, als wollte ich ihn jetzt, sofort. Er darf nicht wissen, dass ich ihn längst will. Er soll sein Spiel haben, aber er braucht Anregungen. Ich muss meine Gewürze sorgfältig dosieren, er soll ja denken, er wäre der Verführer. Hier eine Geste, dort ein sinnlicher Blick, doch meine Hände halten sich am Glas fest – alte Teenager-Unsitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss etwas tun, ihn anregen. Er ist einfach zu gut erzogen, ich kenne diese Männer. Sie warten auf Zeichen. Ich frage ihn mal: „Sag mal, magst du es, wenn Frauen sich so anbieten wie die auf dem Bild?“ Er schluckt, ringt nach Worten. Alles, was er jetzt sagt, kann falsch sein. „Nicht ganz so, aber ich mag die Art, wie du mich ansiehst.“ Wie schön er das sagt, und ich lächele ihn an und werfe meinen Kopf in den Nacken, sodass mein Hals verführerisch freiliegt. Er nutzt die Gelegenheit und küsst mich auf den Hals – endlich. Er wird mich noch lange küssen müssen, bevor ich mich ihm ganz hingebe, aber nun ist der Bann erst einmal gebrochen. Vielleicht bleibt er ja bis zum Frühstück, wer weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Short-Storys aus dem Leben, gesammelt von uns, geschrieben von euch.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild: &amp;copy; 2009 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/32920110@N07/3628864689/&quot;&gt;Mi Pah&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Mar 2011 08:23:30 +0100</pubDate>
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    <category>frauen</category>
<category>verführer</category>

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