Sperma und Vaginalsekret: die Geschmacksverbesserer
Die guten Ratschläge, wie Männer den Geschmack (und möglicherweise den Geruch) ihres Spermas verbessern können, reißen nicht ab. Mal ist es Ananassaft, dann ein spezieller Fruchtcocktail, und jetzt sind es leckere Äpfel.
Nun wissen wir seit Langem, dass Äpfel essen ein sicheres Verhütungsmittel für Männer ist (wenn man sie statt des Geschlechtsverkehrs verzehrt), aber dass Äpfel auch solche tollen Wirkungen haben (die möglicherweise ebenfalls „empfängnisverhütend“ wirken, falls ausschließlich Oralsex betrieben wird), wussten wir nicht.
Natürlich ist der Zugang zu Naturäpfeln immer schwierig – ich meine, die wachsen schließlich an Bäumen, und in welchem Schlafzimmer wachsen eigentlich Bäume? Also, was liegt dann näher, als die Äpfel in Pillen hineinzupressen, und mit ihnen noch Preiselbeeren, Blaubeeren, Kirschen und Mangos? Hmm, lecker, nicht wahr? Ob die Mischung dieser Früchtchen dann genauso auf der Zunge ankommt, wissen wir natürlich nicht – nur dass die Sache ein gutes Geschäft ist. Ein Pillentöpfchen kostet nämlich 27,95 GBP, also ungefähr 30 Euro. Der „aktive Wirkstoff“ soll ein gewisses „Crandextrin™“ sein.
Ich war ja fast fertig mit diesem Artikel, als mich nochmals der Forscherdrang befiel und ich dies las: Crandextrin (diesmal ohne ™) ist auch als „Süßes Herauslassen“ („Sweet release“) für Frauen erhältlich – als Wirkstoff wird, wie bereits erwähnt, ebenfalls „Crandextrin“ angegeben, nur wird diesmal die Preiselbeere als Hauptbestandteil genannt, gefolgt von Grapefruit, Zitronen und Orangen. Das Mittel soll diesmal (Sie ahnen es?) dazu dienen, die Scheidenflüssigkeit schmackhafter zu machen, und zwar in Richtung eines „süßen Zitrusgeschmacks“.
Wer wird da anlässlich so toller Aussichten auf die fruchtige Versuchung eigentlich noch am Naturgeschmack hängen?
Beinahe hätte ich vergessen, Ihnen zu sagen, woher ich die Idee habe: natürlich aus der ZEIT.
Foto: © 2008 by Benjamin Mercadier







